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10. Wintertreffen auf Schloß Buchenau 2013

Bild des Benutzers Herbie
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Schon seit einiger Zeit liefen in den Vorstandskreisen die Vorbereitungen für unser 10-jähriges Wintertreffen in Buchenau.
Wie immer trafen die Vorstandsmitglieder einen Tag früher auf Schloss Buchenau ein, um den Ablauf des Wintertreffens zusammen durchzugehen und danach bei ihrem, schon gewohnten gemeinsamen Abendessen im „Zum goldenen Stern“ den Tag ausklingen zu lassen.

Ich schmiss mich am Freitag, kurz nach dem Mittag in meinen L200 und trat die, nicht all zu lange Anreise an.
Für einen Winterliebhaber wie mich war schon der Weg nach Buchenau, quer durch die tief verschneite Rhön ein Erlebnis und das ein, oder andere Bildchen wert.
Nach einer wunderbar entspannten Fahrt traf ich gegen 14:30 Uhr auf dem Schlosshof ein, wo schon ein paar Fahrzeuge standen. In unserem Aufenthaltsraum gleich neben den Schlossbar traf ich dann auf die ersten Clubbies und einige Mitglieder des Vorstandes.
Elke und Werner waren noch unterwegs, um die im Voraus geplante Route für die Ausfahrt abzufahren um eventuell gesperrte, oder zu tief verschneite Wege auszuschließen.
Wir machten es uns derweil im Gruppenraum bei ner Tasse Kaffee gemütlich und warteten auf die Ankunft der restlichen Clubbies, die dann auch nach und nach eintrafen.
Neben den ganzen bekannten Gesichtern durften wir auch wieder mal ein paar neue, bzw. „wieder neue“ Mitglieder begrüßen. Stefan aus Dortmund kam samt Frau und Kinder mit seinem neuen L200 auf den Hof gerollt. Auch Olli, der vor einigen Jahren schon einmal dabei war, fuhr mit seinem nagelneuen Ford Ranger vor und hatte seine Frau Lin und die Kinder mit an Bord.
Auch eine Prinzessin ;-) und ein Geburtstagskind durften wir begrüßen,… Jeronimo feierte seinem 46. Wiegentag und bekam natürlich standesgemäß eine Geburtstagstorte von unserem Chefchen Richard und dessen Frau Hilde überreicht.
Am späteren Nachmittag kam bei Einigen dann so ein leichter Bierdurst auf. Da aber die Schlossbar noch geschlossen hatte, rief Timo an seine „Niva-Bar“. Er hatte glücklicherweise in seinem Lada eine Kiste Bier und etwas Sekt stehen, sodass wir den ersten und schlimmsten Durst ersteinmal bezwingen konnten. ;-) (vielen Dank dafür)

Gegen Abend kamen dann auch Werner und Elke von der Ausfahrt zurück ins Schloss, wo mittlerweile schon fast alle Treffenteilnehmer eingetroffen waren.
Um etwa 19:00 Uhr öffnete dann die Schlossbar, die auch sofort besiedelt wurde, ihre Türen und im Flur war bereits das Abendessen aus der Schlossküche aufgebaut. Neben verschiedenen Backwaren (Brot, Brötchen usw.) gab es Wurst und Käse in unterschiedlichen Variationen, Salate und den einen, oder anderen Leckerbissen.
Als dann alle satt und zufrieden waren, bekam Mario noch ein kleines Geburtstagsgeschenk der besonderen Art. … Mit uns war noch ein Kinderchor im Schloss untergebracht. Tomas und Elke fragten an, ob sie unsrem Geburtstagskind nicht ein kleines Ständchen bringen könnten. Der Chorleiter war gleich begeistert und sah es als Möglichkeit, ein neu einstudiertes Lied zum ersten Mal vor Publikum zu singen.
Mario war sichtlich bewegt von der Darbietung und spendierte den Kindern als Dankeschön die Getränke für den Abend…… ein feiner Zug, wie ich finde.

Bei viel Gesprächsstoff und gutem Bier verging der restliche Abend wie im Flug und es wurde so langsam Zeit schlafen zu gehen.

Der Samstagmorgen startete mit einem reich gedeckten Frühstückstisch und viiel Kaffee, in der Hoffnung dass der Brummschädel bald nachlässt. ;-)
Um 10:00 Uhr rief Richard uns zur Besprechung für die Ausfahrt zusammen. Es wurden die Gruppen eingeteilt, die Route besprochen und die Anlaufpunkte für Mittag und Kaffee erläutert. Dann begaben wir uns nach und nach runter in den Schlosshof, starteten unsere 4x4´ler und begaben uns je in Dreiergruppen auf den Weg in Richtung des „Hohen Meißner“, die höchste Erhebung der Gegend.
In unserer Truppe fuhren Timo und Bine mit dem Lada Niva voraus, gefolgt von mir mit den Breyers im Gepäck, und Jeronimo im L200 mit Frau Anke, Joana und Janine.
Timo und Bine hatten die richtige Technik an Bord um uns zielstrebig anzuführen und den richtigen Weg zu weisen. Über die Funke konnten wir immer in Kontakt sein, und mussten nicht ständig anhalten, wie manch Andere. ….hihi
Als dritte Gruppe sind wir am Schloss losgefahren, haben aber nach nicht all zu langer Zeit die beiden Gruppen vor uns überholt und waren nun die Spurbereiter für die Anderen.
Nach einer Abbiegung in eine schmale Seitenstraße stießen wir an einem Bauerngehöft auf den hiesigen Jäger, der uns erst einmal anhielt und uns belehrte, dass dieser Weg nicht öffentlich sei und wir umkehren müssten. Da sich aber immer mehr Fahrzeuge hinter uns stauten, bot er uns an ihm ein paar Kilometer zu folgen und nach einem Zeichen seinerseits wieder auf die öffentliche Straße zu fahren. Dieses Angebot nahmen wir natürlich gerne an und fuhren so, quasi mit Geleitschutz über den verschneiten Feldweg…. Ein sehr netter Herr!!!
Wenige Kilometer später erreichten wir dann einen abgelegenen Sportplatz, wo Richard, Tomas und Elke schon das Mittagessen vorbereiteten. Wir packten dabei noch etwas mit an und so konnten wir uns bald an Linseneintopf und den leckeren Bratwürsten von einem Metzger aus meiner Gegend ordentlich stärken.
Die Kinder tobten im Schnee und fuhren an einem steilen Hang, gleich neben dem Mittagslager mit ihren Schlitten. ….obwohl,…. Es waren nicht nur Kinder :-D

Nachdem alles wieder in und auf den Autos verstaut war, ging es dann in die nächste Etappe der Tour.
Quer durch die tief verschneite Landschaft des Fulda-Werra-Berglandes ging es über schön ausgebaute, und eher weniger schöne Straßen in Richtung Hoher Meißner, der dann auch immer näher kam.
Am Fuße des Berges hatten Elke und Werner ein „schönes, geschütztes Plätzchen für die Kaffeepause“ ausgesucht. Als wir dort ankamen, wurden wir von Werner in die „Parklücken“ eingewiesen, so dass alle Autos einen Platz hatten auf der Wiese.
Einige wollten nach dem Aussteigen gleich wieder zurück in ihre Autos, da es auf dem schönen Plätzchen geweht hat wie am Nordpol.
Bei gefühlten -24.357°C und etwa 440 km/h Windgeschwindigkeit ;-) standen wir alle gedrängt in einem kleinen Unterschlupf zusammen und schlürften unseren Kaffee. Die vielen mitgebrachten Kuchen wurden kaum angerührt. Vor Allem an den nassen Kuchen wollte sich keiner vergreifen, da man die wohl hätte lutschen müssen.
So war die Kaffeepause schon nach 20 Minuten beendet und alle verschwanden wieder in ihre warmen Autos.
Die Meisten fuhren von dort direkt zurück zum Schloss.
Ralf bot an einmal direkt hoch zum Berg zu fahren. Dort oben sei wohl noch ein Wirtshaus, wo man einen warmen Kaffee trinken könne, meinte er.
Einige schlossen sich ihm an und so fuhren wir hoch auf das Bergplateau. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass die Kneipe geschlossen ist. So nutzten wir eben den schönen Ausblick um ein paar Bilder zu schießen.
Als ich nun mit meinem Fotoapparat am Rande des Plateau´s stand um ein paar Bilder zu schießen, hörte ich über mir ein rascheln und rauschen. Eh` ich mich versah hatte ich eine ordentliche Schneedusche abbekommen. Natürlich hatte ich keine Jacke an und den Kragen vom Pullover offen,… so fiel mir der ganze Schnee ungehindert ins Genick und rutschte schön den Rücken hinunter, brrrr!
Mein Beifahrer Stefan half mir dabei mich von der kalten Überraschung zu befreien. Als das meiste ab war, setzten wir uns gleich ins warme Auto und traten den Rückweg zum Schloss an.
Mario war mit den Mädels schon vorgefahren, über Funk verständigten wir uns und hatten uns auch kurze Zeit später wieder gefunden, sodass wir den Heimweg zu zweit bestreiten konnten.
Im Schloss angekommen wurde erst noch mal ein heißer Kaffee getrunken und die nassen Sachen gegen neue, trockene Klamotten ausgetauscht.
Während unserer Ausfahrt war auch ReWi am Schloss angekommen, der direkt von einem Lehrgang in Halle nach Buchenau kam.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir gemeinsam in unserem Gruppenraum und warteten sehnsüchtig darauf, dass die Bar endlich öffnet.
Gegen 19 Uhr wurde diese dann auch endlich auf gemacht und wir konnten unser schwerverdientes und langersehntes erstes Bier trinken.
In der Zwischenzeit wurde im Flur die große Abendbrottafel für uns vorbereitet.
Es wurden wieder die verschiedensten Leckereien aufgetischt.
Ein sehr leckeres Reisgericht, mit Putenwürfeln und Paprika, verschiedenste Braten, eine unverschämt gute Pilz-Sahne-Soße, Kartoffeln und Nudeln in einigen Variationen, Gemüse, Salate und viele andre feine Sachen deckten den Tisch.
An dieser Stelle mal ein großes Lob an die Schlossküche!
Nachdem alle ordentlich gesättigt waren gingen wir zum gemütlichen Teil über und begaben uns nach und nach an die Schlossbar, wo Petra, die Schwester der Chefin, mit Fassbier und diversen Schnäpselein auf uns wartete.
Der Abend verlief ruhig, in gemütlicher Runde bei Einigem an Gesprächsstoff, an der Bar und im Gruppenraum nebenan, bis sich dann Einer nach dem Anderen in die Nachtruhe verabschiedete. So wurde dieses Jahr schon ungewohnt früh das Licht in der Bar ausgeknipst.

Der Sonntagmorgen startete wieder mit dem gemeinsamen Frühstück im Gruppenraum und natürlich viel Kaffee.
Danach war es für Einige schon Zeit zum Packen und sich verabschieden. Die ersten traten den Heimweg so gegen 10 Uhr an, da so Mancher auch noch einen weiten Weg vor sich hatte.
So nach und nach sagten alle „Adé“ bis nur noch ein kleiner Rest übrig war.
Jeder packte noch mal kurz mit an, und so war auch das ganze Clubinventar auf Richard´s und Elke´s Pickups verstaut und gesichert.
Dann traten auch Elke, Zan und ich den Heimweg an.
Da wir bis kurz vor meine Haustür den gleichen Weg haben, fahren wir immer zusammen im „Kleinstkonvoi“ nach Hause.
Unterwegs, in mitten der Rhön, kamen wir an ein Straßenstück, das stark mit Schnee verweht war und schon bald forderte dies seinen Tribut. Schon von Weitem sahen wir mehrere Autos am Straßenrand stehen, und als wir näher kamen erkannten wir, dass man hier eine gute Tat vollbringen könnte.
Eine junge Fahrerin war mit ihrem Clio von der Straße abgekommen und in einem recht tiefen Graben gelandet. Nach kurzer Begutachtung holten Elke und Zan die Bergegurte aus ihrem Auto. Da ich hinter ihnen stand hingen wir meinen L200 davor und zogen so den Kleinwagen aus dem Graben. Leider konnte die junge Frau dennoch nicht weiter fahren, da sich der rechte Vorderreifen von der Felge verabschiedet hatte, aber das Auto stand nun erstmal sicher in einer Feldwegeinfahrt und der ADAC konnte seinen Dienst tun.
Als es für uns nichts mehr zu tun gab, setzten wir unsere Heimreise fort, und so war ich pünktlich zum Kaffee wieder zu Hause.
Nun noch Tasche auspacken und am Montag wieder besser gelaunt in den Alltag….. !

Es war wieder ein schönes Winterwochenende in und um Buchenau. Mit lauter Gleichgesinnten auf einem Haufen 
Vielen Dank an die verantwortlichen auf Schloss Buchenau, das Orgateam des L200-Club`s und natürlich an alle, die am Wintertreffen teilgenommen haben, denn ohne Teilnehmer braucht man kein Treffen veranstalten!!

Kommentare

Hi Ronny,

vielen Dank für den schönen Bericht, jetzt muss ich noch passende Bilder raussuchen.

Gruß
Richard

Von Richard

sehr schöner Bericht Ronny, hat uns auch wieder super gefallen das WT.

Danke und Gruß
Frank

Von 4wühler

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