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12. Wintertreffen

Bild des Benutzers Herbie

Wintertreffen L200-Club

30.01.-01.02.2015 auf Schloss Buchenau

 

 

 

 

Natürlich gab es auch im Jahr 2015 wieder ein Wintertreffen in den Kreisen des L200-Club`s.  Wie gewohnt fand es auch in diesem Jahr wieder in Deutschlands Mitte, dem schönen Schloss Buchenau in Eiterfeld statt.

Da sich im vergangenen Jahr unser Vorstand neu gestaffelt hatte, waren nun einmal ein paar Andere gefragt, sich um den Ablauf des Treffens zu kümmern und die Kontakte mit der Schlossleitung zu erhalten. Zur Planung der Ausfahrt war es sehr hilfreich, dass wir auf unsere, mittlerweile gute Freundin Petra zurückgreifen konnten.

 

Im Zuge der Vorbeitungen kam der große Tag des Aufbruches schnell heran.

Die ersten Vorständler reisten bereits am Donnerstag Abend an und trafen sich zu einem leckeren Abendessen im Restaurant „Zum Goldenen Stern“ in Soisdorf, wie es bereits Jahre vorher von den Vorstandsmitgliedern eingepflegt wurde.

Später wurde an der Schlossbar noch etwas gefachsimpelt, bis der lange Tag seinen Tribut forderte und alle erschöpft zu Bett gingen.

 

 

Der Freitag begann mit einem ordentlichen Frühstück im Gruppenraum. Danach wurden noch ein paar Kleinigkeiten mit dem Schlossherrn geklärt und über einige Themen geredet. Reinhold, Ralf und Olli machten sich auf, um die ausgewählte Tour für Samstag noch einmal abzufahren und zu schauen, ob die Bedingungen passen für den Mittagsstop an einem nahegelegenen See.

In der Zwischenzeit trudelten nach und nach immer mehr Pickupfahrer auf dem Schlossgelände ein. Als ich gegen 15:30 eintraf, wurde ich schon von etlichen Kumpels in Empfang genommen. Nachdem wir dann auch die Schlossbar bestückt hatten, konnten wir uns erstmal ein kleines Begrüßungsbierchen genehmigen, da trockener Rotwein mit Zucker kein Getränk für den ganzen Abend gewesen wäre! ;-) Bis zum Abendessen füllten sich die Bar und der Gruppenraum immer mehr. Selbst unser Stephan schaffte es, sammt Familie, seinen Defender noch bei Tageslicht auf dem Hof einzuparken. Einzig unsere Franzosen schafften es nicht früher, und kamen erst bei Dunkelheit am Schloss an.

Nachdem alle ihr Zimmer bezogen und sich am Abendbrotbuffet gestärkt hatten, fanden wir uns größtenteils an der Schlossbar ein. So Mancher hatte wieder kleine Leckereien aus seiner Heimat im Gepäck, die natürlich alle probiert sein wollten. Los ging es mit dem leckeren Eierelikör aus meinem Heimatdorf, es folgten Kräuterliköre, Vodka, Whyskey und so weiter... Auf jeden Fall für Einige eine viel zu bunte Mischung!surprise Irgendwann tief in der Nacht knipsten wir dann doch mal das Licht aus und gingen schlafen, da ja der Samstag schon mit neuen Erwartungen vor der Tür stand.

 

Über Nacht hatte es wieder einmal geschneit. Es war zwar nicht die Welt, aber es hat gereicht, dass alles weiß und glatt war.

Der Samstag Morgen war für Manche recht schwer. Da halfen teilweise auch der Kaffee und das gute Frühstück nichts. Alle Anderen stärkten sich am Frühstücksbuffet, welches wie immer mit verschiedensten Feinheiten aus der Umgebung bestückt war. Nicht lange danach machten Dominik und ich uns auf den Weg, um auf einem Parkplatz an der Ausfahrtroute die Feldküche für das Mittag vorzubereiten. Nachdem jeder gemütlich gefrühstückt hatte, wiesen Reinhold, Ralf und Olli die Fahrer in die Strecke ein und kümmerten sich um alles Andere. Die Kolonne setzte sich einige Zeit nach uns in Bewegung und kam pünktlich zur Mittagszeit bei uns an. Nachdem sich jeder die Füße vertreten hatte und die Geocaches endlich gefunden waren, stürzten sich alle auf die heiße Kartoffelsuppe, die Domi und ich auf dem Gaskocher fertig gemacht hatten. Auch ein Kaffee durfte natürlich für Manchen nicht fehlen. Als dann Jeder gestärkt und innerlich aufgewärmt war, packten wir so langsam zusammen und fuhren weiter in die nicht weit entfernte Stadt Schlitz, wo wir eine Führung in der Schlitzer Korn- und Obstbrennerei gebucht hatten. Auf dem großen Innenhof konnten wir unsere Pickups problemlos parken. Zwei Angestellte der Brennerei begrüßten uns freundlich und verteilten die nicht sonderlich beliebten, aber vorgeschriebenen Hygienehauben. Als endlich Jeder sein Häubchen auf dem Kopf hatte, wurden wir in zwei Gruppen geteilt und konnten mit der Führung beginnen. Wir begannen im eigentlichen Brennhaus bei der großen Destillieranlage, gingen weiter über die Hexenküche, die Abfüllhalle usw bis in den Keller, wo die verschiedenen Brände bis zu ihrer Reife in Holzfässern lagerten. Nach der Führung ging es in den Versammlungraum, wo uns in einem Film gezeigt wurde, woher die Schlitzer Brennerei sämtliche Rohstoffe bezieht... nämlich ausschließlich aus der Region um Schlitz. Anschließend hatten wir Gelegenheit, alle Produkte des Hauses zu verkosten. Eh wir uns versahen standen gut 40 Flaschen verschiedenster Brände, Schnäpse und Liköre auf den Tischen. Natürlich konnten nicht Alle probieren, da wir ja wieder zurück ins Schloss fahren mussten. Da hatten es die Beifahrer schon besser und konnten sich durchs Programm probieren. Selbst Whysky produziert die Brennerei nach alt hergebrachtem Rezept - ein sehr feiner Tropfen! Bald mussten wir auch wieder aufbrechen, um rechtzeitig zum Kaffee wieder im Schloss zu sein. Hier wurden dann die mitgebrachten, großteils selbstgebackenen Kuchen aufgetafelt und eine große Maschine Kaffee gekocht.In gemütlicher Runde ließen wir uns die feinen Backwaren schmecken und werteten die Erlebnisse des Tages aus.

Danach war es natürlich erstmal an der Zeit für ein Bierchen, so langsam begaben wir uns also wieder in Richtung Bar. Dort wurden dann auch gleich mal ein paar gekaufte Spezialitäten aus der Brennerei getestet, da ja nicht Jeder probieren konnte. wink  Es wurden auch ein paar Bilder und Videos von vergangenen Treffen und Offroadreisen angeschaut. Hierbei wurden so manche schöne Erinnerungen an vergangene Stunden mit den Pickuplern geweckt, und aufgefrischt. Es ist schon toll, wenn man sich in etwa der gleichen Runde zusammensetzen, und sich die Bilder der Vorjahre gemeinsam anschauen kann. Bei sowas wird Einem deutlichst vor Augen geführt, wie schnell die Zeit doch verfliegt und wie lange man sich schon wieder nicht gesehen hat.frown

Natürlich blieben auch diese Momente nicht stehen, und eh wir uns versahen kam die Nachricht, dass das Abendessen angerichtet war. Der Koch des Hauses hat wieder, wie schon gewohnt, all seine Künste walten lassen und ein ganz tolles, sterneverdächtiges Abendmenü gezaubert.

 

Auf uns warteten einige Fleischgerichte, Kartoffelgratin, verschidene Gemüse, Pilze in mehreren Variationen und etliche Beilagen. So war für Jeden was dabei und es konnte sich Jeder satt essen. Man konnte wieder gar nicht alles probieren, da die Auswahl so groß war.
Hier möchte ich nochmal ein Lob an den Chefkoch aussprechen!

Nach dem guten Schmaus zog es uns ein weiteres Mal in Richtung der Schlossbar. Dort wurde natürlich erstmal ein Verdauerle zu sich genommen. Unsere, mittlerweile gute Freundin Petra beehrte uns mit einem Besuch und verbrachte den Abend mit uns, worüber wir uns riesig freuten!
Der Samstag neigte sich langsam dem Ende entgegen und bald verschwanden die ersten in ihre Betten. Dieser Abend ging dann auch im Allgemeinen nicht so lange, wie der Vorabend, weil wir ja am Sonntag schon wieder heim fahren mussten... :(

Der neue Morgen begann wie gehabt mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor dann alle ihre Sachen zusammen zusammenpackten und die Pickups beluden.
Noch schnell die Kasse fertig gemacht, und schon fuhren die ersten Autos mit Hupkonzerten vom Hof.
Bis zum Mittag war keiner mehr da, bis auf Reinhold, Ralf, Chris und mich. Auch wir gaben uns zum Abschied die Hände und nachdem alles geklärt wart, machten wir uns auch auf die Räder in Richtung Heimat.
Nach ca 1,5 Stunden Fahrt kam ich wieder zu Hause an und kann nun auf ein sehr schönes Wochenende zurückblicken.

Ich möchte mich hiermit nochmals bei Allen bedanken, die zum Gelingen dieses schönen Wochenendes beigetragen, und die weite Anreise auf sich genommen haben! Es war wieder wunderbar und ich freue mich auf das nächste Mal!!

Danke

R.H.

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