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4x4 Camp Bibra Pfingsten 2012

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4x4 Camp Bibra Pfingsten 2012
                          

Ein Bericht von Herbie 200

---Vom 25. bis zum 28.5.2012 war in einem kleinen Dörfchen in Südthüringen, Namens Bibra, ein gehäuftes Aufkommen von Pickups und diversen anderen 4x4-Fahrzeugen zu beobachten. Wie einige Augenzeugen berichteten handelte es sich um ein kleines Treffen der stolzen Besitzer und Fahrer jener Fahrzeuggattungen.---

Der Gedanke für ein kleines Treffen mit einigen befreundeten 4x4´lern in meiner Heimat bestand schon seit einiger Zeit in meinem Kopf. Eine Location dafür war vorhanden und auch die Nutzung war nach einem Gespräch mit dem Besitzer kein Problem mehr. Es musste nur ein Datum gefunden werden, an dem möglichst viele Zeit haben und sich der Anfahrtsweg aus ganz Deutschland lohnen würde.           
Die
Entscheidung fiel, nach einigen "Kleinsttreffen" mit einigen unserer Clubbies und einem Gespräch mit Jürgen von den Stoapfäler 4Wheelers auf das Pfingstwochenende, da es ein verlängertes Wochenende war und keiner großartig Urlaub nehmen musste.
So meldeten
sich nach und nach doch einige Pickup- und Offroad-Fans in den Foren an.

Nach langem "Draufhinfiebern" und einigen Vorbereitungen war es dann soweit,....das Pfingstwochenende stand vor der Tür.
Gleich in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag konnte ich die ersten Gäste, Klaus und Sandra aus Hamburg, begrüßen. Nach der Ankunft und dem provisorischen Abstellen des Wohnwagens gab es erstmal ein kleines Begrüßungsbierchen, bevor wir dann zur Nachtruhe übergingen,........war ein langer Tag.

Am nächsten Morgen noch schnell die Einfahrt etwas präpariert, sodass die WoWa-Gespanne ordentlich einfahren konnten und dann hieß es "Füße hoch und auf die Anderen warten".
Am Nachmittag tra
fen als nächstes Norbert und Agnes ein, die es sich gleich neben Klaus´ und Sandra´s WoWa gemütlich machten. Jürgen und Sigi waren die Nächsten und nicht viel später rollte Gerhard mit seinem großen, schwarzen RAM samt WoWa auf den Hof.
Gegen Abend traf da
nn auch unser Frank mit Sohnemann Nico ein, relativ dicht gefolgt von Mario mit Anke und Domi.
Etwas später rollten dann auch Andi und Maike mit Sohn, Matthias und Simone mit ihren drei Jungs und Chris mit seinem RAM im Camp ein.
Der Aufbau der Zelte
und WoWa´s lief Hand in Hand und war somit fix erledigt.
Am Abend warf ich dann den Rost an, sodass wir uns den leckeren Steaks und originalen Thüringern von einem Fleischer aus der Nähe, sowie den feinen, mitgebrachten Salaten zuwenden konntenwink. Zwei meiner Kumpels vom Offroadteam kamen in der Abenddämmerung mit ihren Suzis über die Wiese gefegt und gesellten sich zu uns.
Als es dann langsam anfing kühler zu werden brannten wir das Lagerfeuer an und setzten uns im Kreis drumrum, um den Abend bei einigen guten Gesprächen und dem ein oder anderem Bierchen ausklingen zu lassen.
Apropos Bier,--Davon war genügend vorhanden, da so ziemlich Jeder eine Kiste, oder ein-zwei und auch drei Fässchen dabei hatte. Es wurden sogar zwei Kisten mitgeschickt, bzw. extra vorbeibringen lassen von Gleichgesinnten, die kurzfristig doch nicht kommen konnten.
smiley

Der Samstagmorgen startete schön sonnig, sodass jeder sein Frühstück nach draußen verlegte,- unter freiem Himmel schmeckt es halt nochmal so lecker.smiley
Nach dem Frühstück machten wir uns langsam fertig, um zwei Orte weiter aufs Offroad-Gelände zu fahren.
Gerade als wir los wollten rollten noch Martin und Gertrud aus Rosenheim auf den Platz, sie waren am Freitag im dicken Pfingstverkehr stecken geblieben und haben eine Nacht unterwegs verbracht.
Dann ging es los, nach Queienfeld aufs Gelände. Auf dem weg dorthin haben wir noch Andrè und Moni aufgegabelt und gleich mitgenommen.
Am Gelände angekommen, machten wir uns erstmal etwas mit den Örtlichkeiten und Sektionen vertraut. Das Off-Road-Team-Grabfeld hat uns drei Sektionen abgesteckt, welche auch für unsere Pickups machbar waren. Nach kurzer Einweisung startete ich mit meinem L in die erste Sektion, sodass die Andern sich erstmal ein Bild machen konnten, was auf sie zu kommt. Es galt recht steile Auf- und Abfahrten zu bewältigen, sowie Verschränkungspassagen zu meistern und auch Schräglagen blieben uns nicht erspart und das Alles möglichst ohne eine Stange zu berühren, oder rückwärts zu fahren.
Nach der zweiten sektion konnten wir uns ertsmal an der Goulaschkanone stärken, die die Offroaders für uns angeschmissen haben. Währenddessen rückte auch die Breyer GmbH mit neuem Wowa und Nachwuchs ein.
Danach fuhren wir noch die dritte und letzte Sektion, in der sich auch ein großes Wasserloch befand, welches allerdings umfahren werden durfte.

Nachdem wir alle Sektionen durch hatten, legten dann die Offroader los und steuerten ihre Trailfahrzeuge in die Schlammlöcher, um uns noch etwas Unterhaltung bieten zu können. Einer musste sogar wieder geborgen werden, da seinem Wrangler ein fieses Wasserloch nicht all zu gut bekam.
Am Nachmittag fuhren wir wieder ins Camp zurück um Kaffee zu trinken und es uns am See gemütlich zu machen.
Nach dem Kaffee machten wir uns dann über ein 30L Bierfässchen her, welches von einer der wenigen Klosterbrauereien in der Nähe war.---LECKER---
Abends kamen dann nochmal die Jungs vom Off-Road-Team vorbei um die Siegerehrung unseres kleinen Trails abzuhalten und die, doch recht einzigartigen, Pokale zu übergeben: 1.Platz  Frank, 2. Platz Andi, 3.Platz Jürgen. Auch die Vermieter des Geländes, Carsten und Jaqueline, kamen vorbei um etwas mit uns zu feiern.
Im Anschluss warfen wir wieder den Rost an und konnten nochmals von den leckeren Würsten und Steaks essen.
Auch den Samstag liesen wir am Lagerfeuer bei netten Gesprächen und gutem Bier ausklingen.

Der Sonntag erstrahlte ebenso in hellem Sonnenschein wie der Samstag. Die Vögel zwitscherten schon ziemlich früh, und als dann die Frösche noch mit ihrem Konzert einsetzten, konnte man gar nicht mehr liegen bleiben.
Das Frühstück wurde natürlich wieder im Freien zu sich genommen. Danach war relaxen angesagt, bis dann mein guter Freund Lutz mit seinem DDR-Eigenbauschlepper auf das Gelände getuckert kam.
Lutz erklärte den Interessierten die Technik dieses Fahrzeuges und welche Teile von welchen Geräten daran verbaut sind.  Es wurden auch einige Bilder geschossen und Lutz erklärte derweil in 10 Minuten die gesamte Geschichte des Eisenbahnbaues.;-)
Unsere Hamburger Gäste
mussten am Sonntag Vormittag leider schon in Richtung Heimat aufbrechen, da Klaus am Montag in die Frühschicht musste.

PianomanFür 13:00 Uhr hatte ich in unserem Wirtshaus "Zur Goldenen Gans" ein Mittagessen für uns alle vorbestellt. Die Meisten gingen zu Fuß ins Dorf, um das schöne Wetter auszunutzen. Einige Leute fuhren auch direkt mit den Pickup´s zum Essen, da sie im Anschluss gleich weiter wollten auf ein IFA-Treffen ganz in der Nähe. Als wir am Wirtshaus ankamen, lief Lutz uns erneut in die Arme. Nach einer kurzen Aufforderung unseres Wirtes setzte er sich ans Klavier und lies die Tasten fliegen. Ein Boogie-Hit folgte dem Andern. Die Leute waren hellauf begeistert und fingen sogar an zu tanzen, was man wahrlich sehr selten sieht in unsrer Kneipe.
So verging die Wartezeit aufs Essen wie im Flug, und schwups,....war es da.
Wir hatten drei Gerichte zur Auswahl,....: Thüringer Klöße mit Roulade; Zigeunersteak mit Pommes; oder Schnitzel mit Pilzen und Kroketten. Das Essen war super lecker, so wie ich es gewohnt bin von unserem Wirtshaus. Auch von den Anderen habe ich nur positives gehört.
Nach der guten Speise und dem einen oder anderen Eis brachen wir so langsam wieder auf in Richtung Camp, bzw. in Richtung des IFA-Treffens.
Im Camp angekommen
, war erstmal ausspannen und Wetter genießen angesagt. Am Nachmittag kam dann unser Jagdpächter Frank mit seiner Frau, einem Bekannten und seinem RAM vorbei.  Da Frank seit Anfang der 90´er Jahre Jeep und GMC- Händler war und obendrein Ausbilder für Motoren- und KFZ Technik und Gasumrüstungen ist, wurden natürlich auch sehr interessante Gespräche geführt und so einige Fragen geklärt.
So verging auch der Sonntag Nachmittag wie im Flug, und es wurde schon langsam Abend. Natürlich kam zum Abendessen der Grill wieder zum Einsatz und jeder legte seine mitgebrachten Leckereien auf.
Als sich dann das Tageslicht mehr und mehr zur Seite neigte, zündeten wir wieder das Lagerfeuer an, da die Mai-Nächte doch noch recht frisch waren. Anbei machten wir uns natürlich über die vielen verschiedenen Biersorten her,....es musste ja wenigstens jede Sorte probiert werden;-)

Der Montag begann, wie schon zur Gewohnheit geworden, mit Frühstück bei strahlendem Sonnenschein. Und doch war meine Stimmung etwas gedrückt, da ich ja wusste, dass nach diesem Frühstück sich alle so langsam abreisefertig machen mussten. Ja, dieses wunderbare Wochenende war schon wieder vorbei, und über den Tag verteilt verabschiedete sich einer nach dem Anderen und trat die Heimreise an. Um die Mittagszeit kam dann noch kurz der Tomax vorbei, da er gerade auf der Durchreise war.
Gegen 15:00 Uhr nachmittags sagten dann die letzten "ade" und brachen auf Richtung Heimat.
Einzig Matthias, Simone und ihre drei Jungs blieben noch eine weitere Nacht mit ihren Dachzelten und dem Tipi am Teich stehen und genossen die Ruhe und die Natur noch etwas länger. Sie packten gleich noch etwas mit an, und so ging das Aufräumen doch ne ganze Ecke schneller, als gedacht. Gegen Abend kamen dann Carsten und Jaqueline nochmal vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Wir bestellten zusammen Pizza und liesen den Tag am See ausklingen.
Am Dienstag Morgen sagten dann auch Matthias und seine Familie "Auf Wiedersehn" und fuhren mit ihrem Amarok weiter in Richtung ihrer Verwandtschaft, die wohl nicht all zu weit von hier entfernt wohnt.

Ich kann nur sagen, es war ein echt geniales und unvergessliches Wochenende für mich, ...und ich glaube auch für einige andere.... da Einige schon bei der Anreise der Meinung waren, dass doch alles wunderbar ist und unbedingt wiederholt werden müsste, werde ich mal schauen welches Wochenende sich im nächsten Jahr anbieten würde, um eine Wiederholung stattfinden zu lassen.;-)

 Nun nochmal ganz herzlichen dank an das OFFROADTEAM GRABFELD, welches unseren kleinen Trail möglich machte und mich auch im Vorhinein unterstützte. Auch vielen Dank an unseren Vermieter Carsten, der uns über die ganze Zeit mit frischem Wasser versorgte und auch sonst ständig im Einsatz war und danke an die Gaststätte "Zur Goldenen Gans" für die gute Bewirtung.
Und natürlich vielen Dank an alle Teilnehmer vom L200 Club, den Stoapfälzer 4-Wheelers und alle anderen, ohne die das Ganze überhaupt gar keinen Sinn und Spaß gemacht hätte!

R.H.

Pianoman

Kommentare

Hallo Ronny,

danke für den schönen Bericht. Da wird einem vor Augen geführt, was man verpasst, wenn man verhindert ist.crying

Schöne Grüße
Bonsaicool

Von Bonsai

Super Berichtyes

An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank für das schöne WE. Das hast du wirklich perfekt auf die Beine gestellt.

Herzlichen Dank und viele Grüße auch noch an alle Beteiligten und Helfer, vor allem an das Offroadteam Grabfeld, und Carsten, den Vermieter der wunderschönen Locationsmiley

 

Gruß Frank

Von 4wühler

Hey Ronny, hallo Leute!

 

Sehe jetzt erst den tollen Bericht! Warum sagst denn nix, daß Du so einen schönen Bericht geschrieben hast?

 

War ein klasse Wochenende, alles perfekt. Und ja, ich war auch einer derjenigen, der von Anfang an sagte, das sollten wir nächstes Jahr wiederholen!!!! Klasse Location, super Leute, und das Wetter - ein Traum! Hoffe, es geht nächstes Jahr wieder was zusammen! Wir sind wieder dabei - aber nur, wenn Du wieder die leckeren Thüringer Bratwürste besorgst!!! :-)

 

Viele Grüße aus der Oberpfalz, Jürgen

Von Redneck (nicht überprüft)

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