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Wintertreffen 2014

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11. Wintertreffen des L200-Club

Buchenau 24.-26.1.2014

 

 

Schon so mancher Pickup rollte in den letzten Jahren, immer Ende Januar auf den Hof des Schlosses Buchenau.
So fanden auch in diesem Jahr wieder einige begeisterte Pickupfahrer den Weg ins schöne Eiterfeld, nach Buchenau.

Das Orga-Team traf, wie immer schon am Donnerstag auf dem Schloss ein, um Routen, Ablauf und andere organisatorische Dinge zu besprechen, und ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus „Zum Goldenen Stern“ zu genießen.

Freitag

Ab Freitag Mittag kamen dann auch die ersten Clubbies mit ihren Kleinlastern verschiedenster Typen und Klassen auf den Schlosshof gefahren. Vom „normalen, kleinen L200“ sämtlicher Baureihen, bis hin zum Ami-Flagschiff Dodge RAM, war wie immer alles vertreten.
Auch die Fahrer selber kamen wieder aus den unterschiedlichsten Regionen des Landes und drum herum. So traf Niederbayern auf den Ruhrpott, Berlin auf die Pfalz und Südfrankreich auf Sachsen, um nur mal einige Herkunftgebiete zu nennen.

Da ich recht spät von der Arbeit daheim war, konnte ich die Reise erst so gegen 18 Uhr antreten. Da es aber von mir aus nur ein Katzensprung entfernt ist, habe ich das Treffen noch gerade so pünktlich zum Abendessen erreicht, und konnte mich bei allerlei Wurst- und Käsesorten, Brot und Brötchen und verschiedensten Gemüsebeilagen ordentlich stärken. Nach dem Abendessen noch schnell das Zimmer bezogen, und dann nichts wie ab an die Schlossbar, die wir dieses Jahr wieder für uns alleine nutzen durften.
Bei einigen guten Gesprächen und dem einen oder anderen Bierchen hatten wir u.a. Gelegenheit unsere beiden neuen Mitglieder Panne und Creol, aus der Berliner Ecke, und deren Angehörige kennen zu lernen. So war es in „kürzester Zeit“ schon kurz vor null Uhr geworden, und es wurde eine Runde eingeschänkt, um auf  unser Geburtstagskind Mario anzustoßen. Wie schon so oft feierte er wieder passend zum Wintertreffen seinen Wiegentag. Natürlich gab´s auch ein paar nette Geschenke, darunter war zum Beispiel ein Satz mechanische Freilaufnaben für seinen L200. Auch eine kleine Geburtstagstorte durfte nicht fehlen, so musste er erst einmal fleißig Kerzen ausblasen, bevor er seine Geschenke entgegen nehmen durfte.
Nach einigen sehr schönen und lustigen Stunden neigte sich dieser Abend dann langsam seinem Ende zu. Nach und nach verabschiedeten sich die Leute in ihre Betten, bis dann auch der Letzte das Licht aus machte und sich in sein Gemach verkroch.

Samstag

Der Samstag begann, wie immer, mit einem reichhaltigen Frühstück und selbstverständlich reichlich Kaffee. Gemütlich saßen wir in unserem Gruppenraum zusammen und stärkten uns für den Tag, der da auf uns wartete.
Danach schlenderten einige von uns über den Schlosshof, um die verschiedenen PU´s zu beäugen ---„was hat sich verändert?....welcher ist neu?“... etc. Andere nutzten die Zeit um sich untereinander besser kennen zu lernen, oder über irgendwelche anderen Themen zu fachsimpeln und zu simulieren.

Kurz nach 10 Uhr rief Richard dann zur Fahrerbesprechung für die geplante Ausfahrt zusammen. Das Orga-Team hatte auch für dieses Jahr eine schöne Ausfahrt zusammen gebastelt. In der Besprechung wurden die Ziele, die per GPS-Koordinaten zu suchen waren, kurz erklärt und auch unser neues Clublogo wurde uns vorgestellt.
Nach dem „Briefing“ ging es dann so langsam los und eine Gruppe nach der Anderen machte sich auf den Weg zur Ausfahrt. Unsere Gruppe bestand aus vier L200 der alten Generation.
Das erste Ziel war ein Bergfriedhof in einer kleinen Ortschaft. Über das Nollenöhr und den Zollstock ging es dann zum Aussichtsturm Bodesruh, von wo man aber vor lauter Nebel leider nicht viel Aussicht hatte.
Gegen 13:00 Uhr fanden wir uns alle im Gasthaus zum Goldenen Stern zu einem wirklich sehr leckeren Mittagessen ein. Von der Vorsuppe bis zum Nachtisch war es ein echt gelungenes Essen.
Als alle gestärkt waren rafften wir uns nun wieder auf, um den letzten Punkt unserer Rundreise anzufahren. Auch an unsere Fitness und Gesundheit wurde in diesem Jahr gedacht, denn das letzte Ziel musste zu Fuß erklommen werden. Der Soisbergturm liegt abgelegen in einem Wald und hat keine öffentlichen Zufahrtswege. So mussten wir einen ca zwei Kilometer langen Fußmarsch auf den Soisberg auf uns nehmen. Nicht Alle sind dann auch wirklich bis zum Turm hoch gelaufen, da der Bergauf-Marsch im Schnee auch so schon seine Wirkung zeigte, und das Mittagessen gar nicht mehr so sehr im Bauch drückte. ;)
Am Fuße des Soisberges hatten wir dann noch ein mehr oder weniger lustiges Erlebnis, als ein riesiger, brauner Hund aus dem Wald auf uns zu gerannt kam. Der erste Blick erinnerte gleich an einen Braunbären, was aber zum Glück nicht so war. :D
Der Hund erwies sich uns gegenüber auch recht ruhig, nur Chris´  Hund Beule konnte nicht so recht aufatmen, denn der bullige Riese hatte sich dann wohl in ihn verliebt und rückte ihm nicht mehr von der Pelle.
Chris erwies Mut und hielt den Streuner am Halsband fest, und Sveni brachte Beule schnell hinunter zum Auto in Sicherheit. Selbst dann gab der Große noch nicht auf, und saß bis zur Abfahrt heulend und jaulend neben dem RAM. Das brachte natürlich Gesprächsstoff für den ganzen weiteren Tag.
In der Zwischenzeit kamen dann auch so langsam alle wieder vom Turm herunter und da es ziemlich kalt war, brachen wir bald auf in Richtung Schloss.Dort angekommen, wärmten wir uns bei heißem Kaffee und einem Stückchen Kuchen auf, bevor wir dann zum Bier über gingen. J

In gemütlicher Runde saßen wir zusammen und werteten die Erlebnisse der Ausfahrt aus, bis dann gegen 19:00 Uhr der Chefkoch der Schlossküche das Buffet fürs Abendessen eröffnete. Wie hungrige Hyänen stürzten wir uns über die Köstlichkeiten, die die Köche und Köchinnen des Hauses für uns hergerichtet hatten. Die Auswahl war einmal mehr beeindruckend, man konnte gar nicht alles probieren, weil wieder so viel zur Auswahl stand und alles wirklich sehr gut war! Es gab von Reisgerichten mit Putenfleisch, über verschiedene Gratins, bis hin zu Braten mit Kloß einfach alles Mögliche. Auch Gemüse stand in verschiedenen Variationen auf der Tafel. So konnten Einige kaum an sich halten und futterten bis nichts mehr hinein ging…;-p
Natürlich durfte nach dem Essen ein Verdauungsschnäpschen nicht fehlen, denn die gute Speise musste ja auch verdaut werden. ;)
Am Abend kam dann Petra, die Schwester der Schlossherrin zu Besuch bei uns vorbei, worüber wir uns sehr freuten, denn in den letzten Jahren stand sie im Auftrag des Hauses hinter der Bar und sorgte dafür, dass wir nicht verdursten. So konnte sie nun dieses Jahr mit uns zusammen mal ein paar Stunden verbringen, ohne Stress und Hektik.
Wir probierten uns gemeinsam durch die regionalen Spezialitäten, die von einigen Clubbies mitgebracht wurden. So verfloss auch dieser Abend, bis wir dann nur noch eine Hand voll Leuten waren, die in der Schlossbar bis in die tiefe Nacht hinein um die Theke herum saßen. Irgendwann knipsten wir dann das Licht aus und begaben uns auch in unsere Gemächer.

Sonntag

Am Sonntag galt es erst einmal auszuschlafen, um sich später ausgeruht auf die Heimfahrt begeben zu können. Nach dem Aufstehen gab es natürlich Kaffee in rauen Mengen und frische Brötchen mit Wurst, Käse und Nutella. Da das Wochenende schon wieder annähernd vorbei war, machten sich Viele gleich nach dem Frühstück auf die Socken und Räder, und steuerten ihre Trucks durch das große Schlosstor Richtung Heimat.
Nachdem dann alle Utensilien wieder auf den Pickups verladen, und die Rechnung mit dem Schlossherrn beglichen war, machten auch wir uns gegen 13:00 Uhr auf den Nachhauseweg. Wie immer fuhren Elke und Zan bis kurz vor meine Haustür zusammen mit mir über die Thüringer Rhön hinein ins Werratal und Grabfeld. Daheim nutzte ich das Winterwetter gleich noch für eine kleine Schneetour, bis es dann dunkel wurde und ich dann meinen L200 auf seinem Platz parkte.

Abschließend kann ich nur ein weiteres Mal DANKE sagen an alle die da waren, an das OrgaTeam an Schloss Buchenau und an das Gasthaus „Zum goldenen Stern“.

Es hat mich sehr gefreut euch alle wieder zu sehen und kennen zu lernen. Ich hoffe, beim nächsten Mal seid ihr wieder alle so zahlreich mit dabei!!

Bis dahin….

R.H.

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