Berichte

Auf den folgenden Seiten zeigen wir Euch Berichte und Bilder zu clubinternen Veranstaltungen, Treffen die vom Club für die Allgemeinheit organisiert werden und Berichte über regionale Treffen, sowie Reiseberichte.

Wir hoffen Euch gefallen die Informationen und freuen uns auf Eure Kommentare.

Ostern 2014

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Ungewiss über den bevorstehenden Verlauf der Tour, starteten Mario und ich am Samstag gen Roßbach. Wir besuchten Hilde und Richard. Dort angekommen trafen wir erfreulicherweise auf Timo und Bine, die in letzter Sekunde Ihren LKW flottmachen konnten. Mir wurde ein wenig wohler, da dem Verlauf der Tour nun nichts mehr im Wege stand – sind halt Profis und keine Neulinge wie wir. Es wurde geklönt, gut gegessen und das ein oder andere Schnäpschen verdrückt.
Am nächsten Morgen konnten wir gestärkt durch das reichhaltige Frühstück, unsere Tour bei Sonnenschein beginnen. Wir mit dem eL vorweg – hatte Mario doch die ersten Ziele vorbereitet. Ich saß neben ihm und hantierte mit Straßenkarte und Navi.
Erster Anlaufpunkt war die „Ruine Kasselburg“ bei Pelm. Es war deutlich kühler geworden und der Himmel verhieß nichts Gutes. Weiter ging es zum CP „Heilhauser Mühle“ bei Waxweiler. Sonne – ward nicht mehr gesehen. Es war kalt und der Wind tat sein Übriges. Das Sanitärhaus wurde zu meinem besten Freund. Gut beheizt – selbst die Klobrillen ließen vermuten beheizt zu sein – wurde dieses mehrfach aufgesucht. Die erste Nacht im Dachzelt …, aber ich habe gut geschlafen. Am nächsten Morgen ziemlich verfroren, wurde, na wer kann es sich denken, das Sanihaus aufgesucht. Eine Wohltat. Wir räumten zusammen und begaben uns weiter auf Tour.
Über Luxemburg – hier soll man ja günstig tanken und sich mit Tabak versorgen können  - sind wir auf Umwegen in Belgien bei der „Burg Reuland“ gelandet. Das Wetter wurde immer verrückter. Sonne – Regen – Sonne, dann wieder bewölkt – windig, dann wieder Sonne. Unsere Brotzeit wurde durch einen kräftigen Windstoß derart durch einander gewürfelt, dass wir kurzum zusammen packten und uns weiter auf die Reise begaben.
Irgendwann kritzelte ich ein kreisrundes, rotumrandetes Schild, mit Aufschrift 3,5 t, auf meinen Block. Wie ich es mittlerweile hasste. Wir hätten keine Problemchen gehabt, diese aber sicherlich bekommen, wenn unser im Schlepptau gefahrener LKW auf der Straße mit uns durchrauschte. Also hieß es neue Route suchen – und das nicht nur einmal !!! Das Wetter war nach wie vor ein einziges Auf und Ab, Hagel / Schnee waren kurzweilig auch dabei. Ich dachte mir, was soll das noch werden – wo würden wir bloß heute Nacht landen. Am späten Nachmittag, wir fanden bis dato keinen Campingplatz, mussten wir wohl oder übel einen geeigneten Platz für das Wildcamp aufsuchen. Aber Wo? War es in Belgien doch nicht so einfach. Bei der Durchfahrt eines kleinen Dörfchens – sehr idyllisch - nahe Grand Halleux, haben wir Unterschlupf auf einer Wiese finden können. Der ältere Besitzer war gerade beim Hecke schneiden und wohl sehr beeindruckt von unseren Fahrzeugen. Die Durchfahrt aufgebauter Fahrzeuge ist nicht alltäglich.
Am nächsten Morgen, das Thermometer rutschte weiter nach unten, auch die Vorhersage sollte nicht wirklich besser werden, beschlossen wir bei zu drehen und uns gen Frankreich aufzumachen. So fuhren wir über die Ardennen – höchster Punkt 642m ü.N. - über Léglise, nach Verdun. Nach kurzen Zwischenstopps für belgische Pommes, Besuch eines Armee Schrottplatzes, dem Kloster Orval und anderer Sehenswürdigkeiten bei der Durchreise, erreichten wir den CP „Les Breuils“ am späten Nachmittag. Es schien die Sonne und wir waren froh diese Entscheidung getroffen zu haben.
Nach einer frostigen Nacht, wurde der nächste Tag völlig entspannt angegangen, denn sobald die Sonne raus kam, wurde es schön warm. Wir besuchten die Citadelle und machten einen kleinen Stadtrundgang. Am Nachmittag war Relaxing angesagt.
Auch in der zweiten Nacht hatten wir Nachtfrost, aber irgendwie waren wir tiefen entspannt. Hatte uns doch die Sonne der letzten beiden Tage sehr gut getan. Und so verließen wir gegen Mittag Verdun um uns auf zu machen Richtung Elsass.
Wir steuerten unseren letztjährigen Platz vom Wildcamp an. Unterwegs dorthin bereitete uns die Vorderbremse an Timos LKW Sorgen – wurde diese doch irgendwie immer heiß. So wurde dann eben mal an einer Landebahn eines Sportflugzeughafen mit Mario als LKW Schlosser, hochgebockt und der Reifen runtergeholt. Ein Ersatzteil musste her, aber wie und wo? Zum Glück konnte Hilfe durch einen sehr gut deutsch sprechenden Einheimischen vermittelt werden. Einige Stunden später erreichten wir dann auch mal das Wildcamp und ich ahnte nichts Gutes.
Am nächsten Morgen – trotz meiner Bedenken habe ich sehr gut geschlafen – meinte ich die Nacht gut durchgerüttelt worden zu sein und glaubte dass Mario die Leiter hochgewackelt kam. Im Dachzelt bekommt man nämlich ALLES mit. Jede kleinste Erschütterung, kann schon sehr nervig sein. Was ich aber dann erfuhr, ließ mich stocken.
Wie im letzten Jahr haben wir am Rande der Lichtung gestanden. Nur ist dieser Platz sehr wahrscheinlich immer die gleiche Fährte der Tiere. Jetzt standen wir aber dort und Timo hatte am Abend zuvor den LKW mit Bewegungsmeldern ausgerüstet. Zum Glück. Diese haben in der Nacht angeschlagen, die Tiere wurden erschreckt und eins muss dann die vordere Ecke unseres Autos mitgenommen haben. Mario war es jedenfalls nicht und beide Männer bestätigten die Rehe bellen gehört zu haben und wunderten sich, dass Bine und ich tief schlummernd in unseren Schlafsäcken lagen und NICHTS mitbekamen. Kopfschütteln, nicht auszudenken, wenn ich im Bodenzelt gewesen wäre. Da wären die Tiere wahrscheinlich durchgelaufen – aber so lag ich 2m über dem Boden. Welch ein Glück.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum CP Schönau um mit dem Osterwochenende unsere Tour ausklingen zu lassen. Dort angekommen trafen wir auf Nadja und Marc mit ihrem Hund Angel. Leider war Nadja Erkältungsmäßig derart ausser Gefecht gesetzt, das sie sich Ruhe im Wohnwagen gönnen musste. Auch der Liske Clan hat sich nicht freischaufeln können und so verbrachten wir die letzten Tage mit Marc und Angel.
Bevor unsererseits am Sonntag die Heimreise angetreten wurde, haben wir am Vortag mit drei Fahrzeugen noch eine kleine Offroad Tour im Elsass unternommen. In einem Waldstück wollten wir Brotzeit machen. Dabei ist Mario sehr galant rückwärts eingeparkt, um Marc mit seinem Ford Ranger noch Platz zu verschaffen. Ein Schrei über Funk „STOPP“ und ich sah nur die hochroten Köpfe von Timo und Bine mit einem erschrockenem Gesicht. Genau hinter uns stand ein nicht unerheblicher Baum. Mario meinte nur: „Habe ich gesehen – alles Berechnung.“ Ich darf gar nicht daran denken, wenn es gerumst hätte. Denn in wenigen Monaten geht es wieder auf Tour, in die Alpen. Wir freuen uns schon sehr.

Vielen lieben Dank an Bine und Timo. Es war eine sehr schöne stressfreie Woche mit Euch. Auch wenn Ihr die erste Strecke der Tour diesmal hinterher gefahren seid, so glaube ich, dass uns Allen der „Einfach mal Urlaub“ gelungen ist und auch Ihr ein wenig relaxen und in der Weltgeschichte umherschauen konntet.

Der, der vorweg fährt hat Arbeit - eine Menge Arbeit - aber diese Arbeit macht irgendwie auch Spaß - spannend, aufregend, …
man muss sich nur damit aus einander setzen !!!


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Wenn Gott wollte das mein Auto sauber ist,würde er Spüli in den Regen tun.

Ostern und der Kampf gegen die Naturgewalten

Ostern 2013 22.03. – 31.03.2013 / 9 Tage / 1979 KM Elsass / Lothringen / Vogesen WIR WAREN DABEI !!! geschrieben aus Sicht eines absoluten Neulings Im Januar diesen Jahres, fing alles beim Wintertreffen des L200 Club in Buchenau, an. Timo und Bine weckten unsere Neugier auf Ihre zwischenzeitlich mehrfach durchgeführten Offroadtouren. Kurz überlegt, Termin abgesprochen und eine gemeinsame Tour wurde dingfest gemacht. Man sind wir spontan! Es ist schwer, Eindrücke mit Worten zu umschreiben. Das Erlebnis....- man muss es einfach selbst erfahren: Abenteuer pur Freitag früh fuhren wir ( Mario, Dominik und Anke ) bei –2°C gen Ludwigshafen, um uns mit Timo und Bine zu treffen. Dort angekommen bei + 10°C, wurde die gemeinsame Weiterfahrt beschlossen. Es schien so schön die Sonne, dass wollten wir ausnutzen. Der geplante Schnorchelanbau wurde verschoben. Ein Campingplatz in Schönau, kurz vor der französischen Grenze, war unser erstes Ziel. Hier sah es allerdings ganz anders aus. Es kam zum schnellen Temperaturabfall und der Wind pustete kräftig. Dennoch konnte es uns nicht von unserem Vorhaben abhalten, unsere Zelte aufzuschlagen und einem Unterstand einseitig mit Planen zu schmücken, um den Wind abzuhalten. Von hier wurden Tagestouren unternommen. Das Ziel wurde festegelegt, um dann möglichst abseits der Straße dorthin zu gelangen. Was uns nun geboten wurde; man oh man. Es ging über Wiesen und Felder, vorbei an steilen Abhängen, über Waldwege mit steilen Auf- und Abfahrten, rauf und runter ( diese sind aber nur aus meiner Sicht zu sehen, der Rest der Truppe stellte sich darunter etwas anderes vor und fragte sich welchen steilen Weg ich wohl meinte). Auch mussten Steine und Baumstämme vom Fahrweg entfernt werden oder es musste umgekehrt werden, weil es nicht mehr weiter ging. Wir wussten nie, was uns erwartet. So haben wir entlang der Maginot-Linie, diverse Bunker und die Festung Schoenenbourg gesehen, auch das Militärmuseum in Hatten und die Citadelle de Bitche waren dabei. Samstag Abend trafen Lutz und Liki ein, um ebenfalls mit uns zu touren. Die nachmittags zusätzlich besorgten Planen wurden an der Vorderseite des Unterstandes befestigt. Somit konnten wir Heizlüfter aufstellen. Auch unsere Zelte heizten wir mit Heißlüftern vor. Der Stromzähler überschlug sich. Kälte und Wind. Wir überlegten, wie lange man es eigentlich aushalten könnte, da unser Vorhaben zu der dort herrschenden Wetterlage nicht gerade ideal war. Es wurde immer kälter, die morgendlichen Temperaturen bewegten sich im Minusbereich. Auch wo wir fuhren und ausstiegen; um uns Etwas anzuschauen, es war einfach nur kalt und windig. Die Nächte brachten uns an unsere Grenzen. Als Camper weiß man wie es um das wohlige zuhause bestellt ist. Wenn aber dann dauerhaft eisige Minustemperaturen am Start sind, kann das selbst den Hartgesottensten innerhalb kürzester Zeit umschmeißen. Aber wir haben nicht aufgegeben! Es kam gerade recht, das sich uns die Möglichkeit bot, ein Chalet in den Vogesen zu mieten. Man war ich froh dies zu hören. Wärme war nun in greifbarer Nähe. Montag Morgen bauten wir unsere Zelte ab, um nach Lalaye zum Chalet zu fahren. Der Weg dorthin führte uns vorbei an dem Offroadgelände in Saverne und Fort de Mutzig, der Feste Kaiser Wilhelm II. Über enge Straßen, Serpentinen und ganz viel gesehener blauer Häuser ( in jedem Ort mindestens fünf ), kamen wir nachmittags an und meinen Männern und mir blieb die Spucke weg. Was für eine Aussicht ca. 560m üM, eine Ausstrahlung des Holzhauses und erst die Gemütlichkeit im Inneren. Wir blieben bis Donnerstag. Es war zwar immer noch bitter kalt, wir hatten aber einen warmen Zufluchtsort. Bevor mit der ersten Tour von hier aus begonnen wurde, fanden Timo und Lutz ihren Einsatz am Schnorcheleinbau bei unserem L.. Die hiesigen Touren führten uns zu einer Destille inkl. Schnapsprobe, einer Käserei nicht zu vergleichen mit Germany ( die Franzosen wissen schon was gut ist – allerdings nicht für Jedermann; Dominik flüchtete immer wenn es hieß „Brotzeit“ mit Käse ). Die Abende ließen wir gemütlich, bei guten Gesprächen, leckerem Essen und Trinken, ausklingen. Donnerstag Morgen hieß es wieder Abschied nehmen. Irgendwer meinte am Abend zuvor, es sei überall wärmer. So packten wir die Autos und fuhren los. Unterwegs trafen wir uns wieder mit Liki, die am Vorabend nach Hause fuhr um ihren Bruder Swen einzusammeln. Wir fuhren und fuhren, selbst eine Wasserdurchfahrt bot sich uns. So verstrich die Zeit und es kam die Überlegung: Wohin heute Nacht? Oder wussten es die Anderen schon nur ich nicht !? Die auf der Tourlinie liegenden Campingplätze Richtung Luxembourg hatten entweder noch geschlossen oder waren nicht zu erreichen. Also war Wildcamp angesagt. Bei einer in Frage kommenden Wiese, wurde eine Bisamratte gesichtet – hier auf keinen Fall. Also weiter über Feldwege auf ein Plateau. Ich dachte mir zieht´s den Boden unter den Füßen weg. Misthaufen, Modder, Tierskelett und wohl auch Tierfell, aber wenigstens eine Baracke zum Unterstellen, für evtl. kommende Nässe. Ich war fix und fertig, wollte am liebsten wieder nach Hause. Kälte, Wind, Müdigkeit und das lange Autofahren machten mir doch sehr zu schaffen und dann noch das. Kein Klo und nur kaltes Wasser. Das kostet Überwindung. Dafür war die Aussicht sehr schön. Lutz und Swen kümmerten sich sofort um das Lagerfeuer und ich bekam auf den Schreck erst mal einen heißen Kaffee. Im Laufe des Abends sprachen mir Bine und Lutz immer wieder Mut zu. Mir wurde geraten, nicht im Auto zu übernachten, da es hier bekanntlich noch kälter wird und ich die Nacht lieber im Zelt zwischen meinen Männern verbringen sollte. Auch Timo und die Anderen konnten mir langsam wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Irgendwann, ich weiß nicht mehr wie spät es war, hatte ich es geschafft mich zu überwinden. Ich musste mal ein Geschäftchen erledigen. Es ist dann einem nämlich alles scheiß egal. Den Anderen geht es ja genauso. Es folgte eine sehr frostige Nacht. Die Zelte waren mit Eis überzogen, morgendliche Temperatur = - 5°C.Wir machten nochmals Lagerfeuer, tranken etwas Warmes und schoben schnell was Essbares in den Mund. Dabei packten wir unsere sieben Sachen. Heute war ich dran unseren L zu bewegen. Neben mir saß Lutz als Fahrlehrer und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Mario hatte von ihm eine Sendepause verordnet bekommen. Super klasse, hat riesig Spaß gemacht. Selbst am Steuer zu sitzen, lässt die unschönen Dinge vergessen bzw. man hat gar nicht die Möglichkeit sich darauf zu konzentrieren. Einmal war ich unachtsam und nahm eine tiefere Bodenwelle mit. Mario, auf der Rückbank sitzend, ging dabei ziemlich in die Höhe. Aber nix passiert. Der Weg führte uns nach Verdun, vorbei am Chateau Gombervaux, einem alten Steinbruch, dem Fort Jour und dem Memorial de Montsec, zum Campingplatz Les Breuils. Dort angekommen, man glaubt es kaum, schien die Sonne. Wir nahmen pro Auto eine Parzelle, bauten unser Gedöns auf, machten Lagerfeuer in der Grillschale und es gab lecker Eintopf. Es wurde aber kälter und die Heizlüfter kamen in den Zelten wieder zum Einsatz. Nach einer ausgiebigen Dusche ( ohne Zeitbegrenzung ) am nächsten Morgen, wurden wieder die Sachen gepackt und es ging weiter auf Tour. Es ist bereits Samstag, unser letzter Tag, bevor es am Sonntag wieder Richtung Heimat gehen sollte. Also, weil es so schön war, noch mal ein Wildcamp. Mir war nicht sehr wohl bei dem Gedanken daran. Auf dem Weg dorthin standen das Fort de Douaumont, Gebeinhaus und ein zerstörtes Dorf auf dem Programm, bevor wir auf einer Lichtung mitten im Wald landeten. Ambiente war auf jeden Fall besser und die Sonne schien. So stellten wir die Zelte am Waldrand zwischen zwei Baracken auf. Kurz darauf brach die Dunkelheit herein und es wurde gruselig. Der Bewegungsmelder am L von Timo und Bine zeigte Reaktion. Was war das? Die Lichtung wurde immer mal wieder mit Taschenlampen abgecheckt. Wir haben gegrillt und wärmten uns am Lagerfeuer, diesmal so eng aneinander, das wir bald im Feuer standen. Irgendwann kroch ich ins Zelt – nur noch eine Nacht. Diese sollte mir aber noch lange in Erinnerung bleiben. Während des Schlafens stand ich plötzlich senkrecht im Zelt, als ein lautes Brüllen zu vernehmen war. Was war das? Mario ließ das alles kalt. „Wohl ein Reh“ meinte er und schnorchelte weiter. Dominik und mir war nicht wohl bei der Sache. Es war gerade so, als wenn das Tier direkt neben unserem Zelt stehen würde. Irgendwann schliefen wir aber wieder ein. Am nächsten Morgen, etwas zerknauscht aus dem Zelt gekrochen, war es wieder sehr kalt. Schnell ans Lagerfeuer, welches schon angefacht war und wärmen. Wir hatten zum Abschluss die wohl kälteste Nacht hinter uns gebracht. Bei Timo und Bine ist selbst die Wasserflache im Zelt eingefroren. Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten fuhren wir in Richtung eines zu vermeldeten Geochache. Hier wurde Mario in die Feinheiten eingeführt. Nach kurzer Fahrt, verabschiedeten wir uns bei einer Braunkohle Mine von Timo, Bine und dem Liskeclan. Wir traten gen Luxemburg unseren Heimweg an. Die Anderen überlegten noch weiter zu fahren und eine Nacht im Wildcamp zu verbringen. Um so erstaunt waren wir davon zu hören, das ebenfalls die Heimreise angetreten wurde. Ich glaube, es hat Alle sehr mitgenommen, unter diesen doch erschwerten Umständen, eine Offroadtour zu bestreiten. Was uns nicht kaputtmacht, härtet ab. Wie auch sonst, wenn meine Family etwas Neues anfängt. Dies tröstet mich, denn es kann nur besser werden. Ich habe alles Schlechte über mich ergehen lassen. Schlimmer geht nimmer. Vielleicht noch Regen, aber das kann mich jetzt auch nicht mehr erschrecken. FAZIT: Spontanität, Organisation, Flexibilität, Improvisation, Zusammenhalt, Abenteuer, Wildnis, Natur, Feeling und eine gute Ausrüstung ( die wir jetzt aufbauen ) gehören dazu. Unsere Feuertaufe ist bestanden - WIR bleiben dabei !!! Vielen Dank an Timo und Bine. Ihr habt uns einen Einblick in eine neue Welt gegeben. Es war eine tolle Tour, mit einer geilen Truppe - die nächsten werden folgen! Die Bilder dazu gibts dann hier: http://timoforum.forumprofi.de/thema-anzeigen-bilderblog-ostern-2013-t24...

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