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4x4 Camp Bibra 2014

Bild des Benutzers Herbie

4x4 Camp Bibra

19.-22.6.2014

 

 

 

Da die beiden vorangegangenen Treffen hier in Bibra so gut ankamen, wollte und konnte ich es mir nicht nehmen lassen, auch dieses Jahr wieder ein kleines Treffen zu organisieren und ein paar Leutchen einzuladen.

Nach einigem „Draufhinfiebern“ und ein paar kleinen Vorbereitungen kam das Datum, an dem sich die ersten Gäste angemeldet hatten, schnell heran. Zum Glück konnte Vermieter Carsten in diesem Jahr die Wiese schon früher mähen und Heu machen, denn es versprach ordentlich voll zu werden.

 

Bereits am Mittwochnachmittag, als ich vom einkaufen kam, fuhren, ganz unerwartet, ein L200 und ein Amarok mit Dachzelt und Wohnkabine vor mir her. Ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass es sich hierbei um Matthias und seinen Sohnemann Jonathan, nebst Familie und Kumpel handelt. Diese unerwartet frühe Ankunft wirbelte zwar meinen Zeitplan etwas durcheinander, trotzdem nahmen wir uns die Zeit, bei einem Willkommensbierchen anzustoßen.

Kaum hatten sich die Erstankömmlinge eingerichtet, schlugen auch schon Claus und Sabrina aus Regenstauf auf. Deren Wohnwagen war, dank Mover schnell platziert und so konnten wir uns im schönen Sonnenschein an den Teich setzen und die Ruhe genießen. Nach einiger Zeit kam auch Jürgen aus Weiden auf das Gelände gerollt und auch Norbert und Agnes ließen nicht mehr lang auf sich warten. Später standen auch Andi und Maike endlich auf dem Platz. Wir packten gemeinsam am Wohnwagen mit an, und so stand er schnell an Ort und Stelle. In der Abenddämmerung kam dann auch Rolf aus Dänemark, der einfach mal so 850 km auf sich nahm, in Bibra an. Auch mein Kumpel Marius und sein Vater Lutz kamen wieder bei uns vorbei.

Wir feuerten den Rost an und jeder legte sich seine mitgebrachten Leckereien auf.

Den milden Abend ließen wir bei einigen Bierchen und ein paar Dieselgesprächen ausklingen. Irgendwann verabschiedete sich Jeder in sein Bett. Ich blieb noch wach, da sich die Firma Breyer noch angemeldet hatte. Kurz vor drei Uhr erreichten auch sie das Camp. Stefan und ich gönnten uns noch ein schnelles Gute Nacht-Bierchen und dann war auch für uns Nachtruhe angesagt.

 

Der Donnerstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück bei Sonnenschein und guter Laune.

Kurz darauf sattelten wir die Autos für eine kleine Ausfahrt in die nähere Umgebung. Erst ging es ab in den Wald zu einem Relikt aus der Zeit der russischen Besatzung. Eine Ruine eines Aussichtsturmes auf einem Berg, mitten im Wald, von dem niemand so recht wusste, für was genau er überhaupt einmal gedient hat. Nach der Besichtigung fuhren wir, zum Teil über staubige Feldwege, nach Behrungen zu einer Mahn- und Gedenkstätte, welche an die Zeiten des geteilten Deutschlands erinnern und zum Nachdenken anregen soll.

In diesem Museum sind die Grenzanlagen mit Panzersperren, Gräben, Zaun und „Todesstreifen“, sowie auch ein Beobachtungsturm mit Zentrale und diverse Schützenbunker zu erkunden und auf vielen Tafeln beschrieben.

Da Jürgen früher auf bayrischer Seite an der innerdeutschen Grenze diente, war es gerade für ihn sehr interessant, das Ganze mal von der anderen Seite zu sehen. Zwischendurch sind wir dann mal „nüber gemacht“, wie es damals so schön hieß, um festzustellen, dass es da auch nicht anders aussieht. ;-)

Nachdem Rolf dann auch den letzten Beobachtungsbunker begutachtet hatte, fuhren wir durch schöne Fachwerkdörfer wieder zurück zum Camp. Dort angekommen, konnten wir gleich Reinhold und Steffi aus dem Sauerland und Ralph aus Koblenz bei uns begrüßen.

Wir genossen das sonnige Wetter und ließen uns bei einem kühlen Bierchen nieder. Am Nachmittag kamen dann auch Petra und ihr Freund Stefan aus Hünfeld vorbei und verbrachten den Tag bei uns. Auch Olli traf mit seinem Ranger samt Wohnwagen bei uns ein und lies sich zu nem Käffchen nieder. Wir saßen in gemütlicher Runde zusammen und natürlich gab es viel zu erzählen und vor Allem, zu lachen.

Gegen Abend packte Norbert dann seine Feldküche aus, ein super Teil aus den Zeiten der ehemaligen NVA. Er zauberte uns eine hervorragende Erbswurstsuppe mit Würstchen. Dazu ein Brötchen und fertig war ein leckeres Abendessen für die ganze Meute. DANKE NOBBY!! :-D

Gerade rechtzeitig zum Essen kam Micha aus Ostfriesland mit seinem Mazda ins Camp gerollt. Nach einer herzlichen Begrüßung und ner kleinen Stärkung halfen Petra und Maike beim Aufbau und der Einrichtung von Micha´s Zelt. Wir Männer halfen ihm bei der Vertilgung des leckeren Wattenbieres und des Friesengeistes, welche er aus seiner Heimat mitbrachte. Wir waren echt erstaunt, dass es so hoch im Norden noch so leckeres Bier gibt!!

Später als es kühler wurde, verzogen wir uns dann mehr und mehr in Richtung Lagerfeuer, bzw. saßen unter dem Vorbau der Hütte, wo es dann doch windgeschützter war.

So ließen wir den Abend bei Bier, Wein und viel Gelächter langsam ausklingen bis dann jeder müde in sein Bett fiel.

 

Am Freitagmorgen starteten Einige direkt nach dem Frühstück zur nahe gelegenen Abenteuer und Allrad nach Bad Kissingen. Andere nutzten die Ruhe um zu entspannen, oder fuhren etwas in der Gegend herum.

Tom, Micha und ich machten uns am Nachmittag auf den Weg, um die Bratwürste und Steaks, Brötchen und ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Werner kam mit seinem L200 und Kumpel Ingo im Buschtaxi kurz vorbei. Sie mussten aber noch am gleichen Tag wieder weiter reisen. René und Wencke sind zwischendurch auch schon angekommen, mit Lux und WoWa

Am späteren Nachmittag trafen dann so nach und nach wieder alle Ausflügler im Camp ein und es wurde wieder voller. Schelbi kam mit seinem Chevi Avalange aus Crailsheim angereist, …“was für ein riesen Auto!!“ Auch unser Stefan aus Dortmund kam mit seinem L200 und Sohnemann nach entspannter Fahrt gut bei uns an. Ebenso Chris und Jule. Mike  machte das Schlusslicht und war der letzte Anreisende am Freitag.

Gegen 18.00 Uhr schürte ich dann den Grill an, und legte nach und nach die guten Bratwürste auf. Nach einer Schrecksekunde konnte ich dann auch die Steaks mit auflegen. Ich hatte sie im Kühlschrank nicht gefunden und dachte kurzzeitig, sie liegen noch beim Metzger. Aber Tom und Micha konnten das Missverständnis glücklicherweise schnell aufklären.

Mit großer Erleichterung konnten wir weiter brutzeln und uns die Leckereien der Metzgerei Rommel schmecken lassen.

Am Abend versammelten wir uns wieder am Lagerfeuer und stießen bei Bier, Met, Hugo und sonstigen mehr oder weniger alkoholischen Getränken an. Wir saßen bis weit in die Nacht hinein und bemerkten wieder mal gar nicht wie schnell die Zeit verging.

 

Am Samstag fuhr Mike in aller Früh hinein ins Dorf um für uns frische Brötchen zu holen, welche wir dankbar entgegen nahmen. Wir machten ein ausgiebiges Frühstück und stärkten uns für den Tag und die geplante Ausfahrt.

Kurz vor 11:00 Uhr starteten wir dann auch im Konvoi von 19 Autos in Richtung Thüringer Wald. Noch ein kurzer Stopp beim Hofladen im Dorf, um Nachschub an Eierlikör zu kaufen, dann noch schnell an die Tanke, und weiter ging´ s nach Crock zum Schützenhof.

Als wir etwas verspätet dort ankamen, mussten wir nur noch unsere 4x4´ler auf dem Parkplatz unter kriegen, was aber für solch geübte Fahrer wie uns, kein Problem war! ;)  Elke und Zan kamen die paar Kilometer herüber gefahren und stießen in Crock zu uns. Das Team vom Schützenhof hatte die „Scheune“ für uns reserviert und hergerichtet. Als dann Jeder einen Platz gefunden und auch etwas zu trinken hatte, ging es auch gleich los mit den ersten Essen.

Claus hatte sich als Einziger an das 1500 Gramm schwere „Götterschnitzel“ heran getraut, welches auch großes Aufsehen bei uns erregte, als es serviert wurde. Clausi war wohl der meistfotografierte Mann des Tages.

Der Wirt flüsterte mir ins Ohr, dass es sogar ein „Schnitzel Armageddon“ mit 2500 Gramm sei, da er der Meinung war, dass bei einer Truppe Geländewagenfahrer auch ordentlich Fleisch auf den Tisch gehört. :D

Natürlich war diese gewaltige Menge an Fleisch nicht schaffbar. Claus kapitulierte nach ca 1700 g, was aber eine beachtliche Leistung ist, und somit auch das Götterschnitzel bezwungen war!! Auch die anderen Essen kamen nacheinander, frisch gekocht aus der Küche. Vom Bauernfrühstück, über Forelle Müllerin, bis hin zu einigen verschiedenen 600g-Schnitzeln war alles dabei und alles echt sau lecker!!

Wer sein Schnitzel nicht schaffte, bekam die so genannte Looserbox, um das Übriggebliebene einpacken zu können.

Zufrieden und mit vollen Bäuchen rollten wir uns dann aus dem Lokal in unsere Autos und setzten unsre Ausfahrt fort. Es ging weiter in die höheren Lagen des Thüringer Waldes. Unterwegs hielten wir noch zwei Mal kurz an um die Aussichten zu genießen und ein Gruppenbild zu machen. Durch teilweise enge Kurven und sehr schöne, hochgelegene Abschnitte ging es dann wieder zurück Richtung Bibra.

Im Camp waren mittlerweile auch Timo und Sabine, Mario, Anke und Dominik und unsere Truppe aus Südfrankreich angekommen. Auch Alex, der mir wieder mit dem Essen unter die Arme griff, stand vor der Hütte und wartete bereits auf uns. Wir kümmerten uns zu aller Erst um die Vorbereitungen für das Abendessen, denn es sollte Aschebraten geben, die über zwei Stunden in der heißen Asche des Feuers garen mussten.

Als die Braten versteckt waren, konnte ich nun erstmal die Neuankömmlinge auf dem Platz begrüßen. Zu meiner großen Überraschung rollte noch ein aufgebauter L200 mit Wohnkabine aufs Gelände. Es war Ingo, der Häuptling des Pickupforums und Mitgründer des L200-Club. Nach der Begrüßungsrunde hatte ich dann noch Gelegenheit Schelbi´s aufgebauten Chevy durch mein Dorf zu fahren. Ist ein echt erhabenes Gefühl, so hoch in so nem riesigen Auto zu sitzen und es zu steuern.

Wieder zurück im Camp war es auch schon so weit, dass die Braten aus der Asche mussten. Alex holte den ersten mit der Schaufel aus dem Feuer und Zan, Lutz und ich packten ihn schnell aus und fingen an ihn zu schneiden. Alex verabschiedete sich, da ein Spiel der Fussball-WM anfing und er es nicht verpassen wollte. Ich schnappte mir die Schaufel und holte die anderen 6 Braten aus dem Feuer. Lutz und Zan übernahmen weiterhin die "Weiterverarbeitung".

Die Leute stürzten sich, trotz immernoch vollen Mägen vom Mittag, auf die Braten und so war am Ende nur noch ein halber Braten von den einstmals 19 kg Fleisch übrig geblieben, der aber als Fingerfood auch ratz fatz weg war. Als alle satt und glücklich waren, musste natürlich der Eine, oder Andere Verdauungsschnaps getrunken werden. cool      

Den restlichen Abend verbrachten wir wieder am Lagerfeuer. Da nun so viele Leute da waren, konnte man sich gar nicht mit Jedem mal unterhalten. Dafür war die Zeit einfach viel zu kurz. Schon viel zu bald wurde es Nacht. Die Ersten gingen zu Bett, Rolf verabschiedete sich gleich, da er gleich um 6 Uhr morgens los fahren wollte.  So langsam wurde die Runde um das Feuer immer kleiner. Wir unterhielten uns noch bis in die frühen Morgenstunden und erst als die Morgendämmerung einsetzte, gingen auch wir zu Bett.

 

 

Der Sonntag startete sonnig und mit dem faden Beigeschmack, dass die Abreise ansteht. Einige machten sich schjon ziemlich früh auf den Heimweg. Die Anderen bauten nach dem Frühstück ihre Zelte und Vordächer ab, packten noch kurz beim aufräumen mit an und machten sich nach und nach auf den Weg. Gegen Mittag waren dann alle weg. Tom half mir wieder beim wegfahren der ganzen Utensilien und machte noch Mittag bei mir mit. Als dann auch er die Heimreise antrat, wurde mir erst richtig klar, dass auch dieses wunderschöne Wochenende schon wieder vorbei war.

Ich denke, es war wieder ein recht gelungenes Wochenende, zumindest hat sich niemand beschwert. wink   Ich finde es super, dass so viele Leute hier her zu mir gekommen sind, um wieder einmal ein paar Gleichgesinnte zu treffen.  Ich danke allen, die da waren und es ein so schönes Wochenede haben werden lassen und freue mich schon jetzt auf das nächste Treffen mit dieser coolen Truppe!!

Bis bald

 

 

R.H.

 

 

Kommentare

Hallo Ronny,

ein großes DANKESCHÖN für Deinen Bericht.

Gruß Richard

 

 

 

 

 

 

Von Richard

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