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8. Sommertreffen des Pickupforums, Mammut 2010

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Sommertreffen 2010 des Pickupforums vom 06.08.-08.08.2010 im Offroadpark Mammut

 T-Shirt 2010

Das Sommertreffen des Pickupforums stand vor der Tür. Die Vorbereitungen liefen schon seit Wochen, zugegebener Maßen nicht mehr  so stressig, wie in den Vorjahren, da sich inzwischen ein gewisser Ablauf eingespielt hat.

Für das diesjährige Treffen hatten wir versucht, ein besonderes Schmankerl zu arrangieren. Steppenwolf stand in Verbindung mit seinem Arbeitgeber, um ein  Arrangement zu treffen, dass beiden Seiten hätte nützlich sein können: Die Vorstellung des neuen Amarok bei unserem Sommertreffen - definitiv Fachpublikum, dass daran seine Freude gehabt hätte!!!  Der Ansprechpartner dort war recht angetan von dem Vorschlag, vertröstete uns aber zunächst, er müsse das mit seiner „obersten Heeresführung“ abklären. Ganz kurz vor dem Treffen bekamen wir schließlich eine Absage, mit der Begründung, der Amarok könne vor der offiziellen Markteinführung in Deutschland keinem öffentlichen Publikum vorgeführt werden. Schade, sehr schade, zumal doch -entgegen dieser Aussage- schon einige Fahrzeuge zum Testen an die Presse gegeben wurden.

 

Donnerstag

EigentKabine wird volllich ist immer alles zu knapp, Zeit und Platz im Fahrzeug. Da ich -Bonsai- diesmal nur 3 Tage freigemacht hatte, stand der Mittwochabend mit Ladungsverteilungpacken und backen im Zentrum des Geschehens, was sich wieder bis in die tiefe Nacht hineinzog. Da das Wetter sich auch nicht gerade von der besten Seite zeigte, musste das Packen des Fahrzeugs auf heute verschoben werden. Vollbepackt ging es los, natürlich wieder zu spät. Wir hatten vor, schon gegen 14:00 Uhr zu starten, tatsächlich kamen wir erst nach 16:00 Uhr los. Jedes Jahr dasselbe.
Die Hinfahrt war zum Teil mal wieder genial. Wir haben über das Navi die kürzeste Strecke wählen lassen, dabei kamen Strecken raus, die ich mein "Leefdaach" noch nicht gefahren bin, echt genial diese Funktion.
Als wir nach ca. 5 Stunden Fahrzeit angekommen waren, dachte ich bei mir, wollten da nicht einige Teilnehmer erst morgen kommen? Die meisten waren schon da!!! Paar Hände schütteln und den Leuten „Hallo sagen“ und den Abend gemütlich ausklingen lassen war angesagt.

 

Freitag

Nach einem gemütlichen Frühstück mussten noch einige Dinge erledigt werden. Ich weiß immer noch nicht wo die Zeit liegen geblieben ist, aber irgendwie war der Tag zu kurz.. Mit Uluru musste noch der morgige Tag besprochen-, Frühstück musste noch besorgt werden, usw. usw.. Im Laufe des Tages trafen doch noch ein paar Teilnehmer ein.
Am Nachmittag unternahm ich dann mit zwei weiteren Fahrzeugen eine kleine Besichtigungstour durch das Gelände. Es ändert sich schon einiges innerhalb eines Jahres. Die Zufahrt in den unteren Teil des Geländes hat sich aus meiner Sicht arg verschlechtert. Ich bin mehr quer und aufsetzend gefahren wie gerade aus. Und ich habe sie jetzt auch, die "KA0T-Dellen". Beim Herausfahren aus dem Dellenloch übersah ich dann noch ein paar Querrillen, bei denen ich mir dann noch fast meine Kupplung versemmelt habe, sodass ich eigentlich für das Wocheende bedient war.
Am Abend fand dann noch die offizielle Begrüßung der Teilnehmer statt, sowie Instruktionen für den Samstag. Im „Gesellschaftszelt“ bei Ani und Marcel sammelte sich eine gesellige Runde, die bei bester Versorgung aus verschiedenen „Bordküchen“ bei bester Laune, recht lang (nicht nur) Benzingespräche führte....

Tja, was soll ich sagen – dass alles immer zu spät losgeht, scheint ein Sommertreffen-typisches Phänomen zu sein.... Nachdem ich -Elki- unsere Anreise schon auf Freitag verschieben musste, saß ich ab Mittag mit geladenem eL daheim und wartete auf meinen „Mitfahrer“.... Meine Laune steigerte sich von Stunde zu Stunde, und als es dann 18:00 war, beschloss ich, einfach allein los zu fahren, so sich „der Herr“ in der nächsten halben Stunde nicht blicken ließe. MMMMist.... das Dachzelt war noch nicht aufgeladen, und allein war das unmöglich.... also weiter warten..... 19:00 kam mein Göttergatte dann von der Arbeit an, bis er startklar war und das Dachzelt drauf-- 20:00 --- und noch mindestens 4 Std. Fahrzeit..... Der Dauerregen seit dem Morgen trug natürlich nicht gerade zur Besserung der Laune bei.

Jedoch – nach einiger Zeit ließ der Regen nach, und als wir uns Stadtoldendorf näherten, wars doch tatsächlich trocken. Das Camping-Wochenende kann kommen! Etwa um Mitternacht kamen wir dann tatsächlich in Mammut an – es war eine lustige Runde vor Ort, wo wir uns natürlich noch dazugesellten, und so wurde es eine lange Nacht, z. Teil auch durch die wiederholten Besichtigungen meines optisch überholten eL im Taschenlampenschein, nebst dazugehörigen Diskussionen. Aber: Es gibt auch Leut, die noch später ankommen... so etwa um 2:00 Uhr tauchte Dan im Camp auf, und gegen 4:00 stellten sich noch der Busfahrer samt Frau ein, die nur mal „Hallo“ sagen wollten, und nicht mal am ST teilnahmen!

Samstag
 

LagerplatzAlle Teilnehmer da – 30 Pickups sind zwar deutlich weniger, als im Jahr zuvor, dafür gab's eine Bereicherung derKoordinatenVielfalt durch einen Zufalls-Teilnehmer, der gar nichts von unserem Sommertreffen wusste, und mit seinemF250„nur so“ da warWas soll's sein, wo geht's hin? – aber sich uns ohne lang zu überlegen gleich anschloss. Auch der „Monster-L200“ BJ.95 von Diesel-Dino war ein echter Hingucker, genau wie der L200-Ladeflächen-Anhänger, der Offroad-Ranger dabei hatte, oder der Feuerwehr-Transit von Marvin, der zwar kein Pickup, aber schon lang ein „echter“ Oldtimer ist, und sich als „Unterkunftsmobil“ bestens bewährte.Nicht nur Pickups sind dabei
Nach einem guten Frühstück vom Buffet– danke an die fleißigen Helfer aus dem L200-Club!- gab Rolf die Koordianten für seine „Offroad-Challenge“ aus, und das Spiel konnte losgehen. Spielkinder – Große und Kleine- gab’s natürlich genug, und so war noch vor dem Mittagessen der ein oder Schlammspieleandere Pickup unter einer dicken braunen Patina kaum mehr wiederzuerkennen – alles nur bei der Koordinaten-Suche passiert?!
Rolfs (Uluru) Challenge: GPS-Koordinaten, die es im doch recht weitläufigen Mammut-Gelände zu finden galt, teilweise waren recht kniffelige Fragen hinterlegt, Antworten erwünscht ;), eine Spielstation, die von Steppenwolf betreut wurde, sowie Pfosten mit angebundenen Stiften, um eine Markierung auf die am Außenspiegel angebundenen Bordkarten zu machen - natürlich ohne das Fahrzeug zu verlassen.
Ohne das sich einer hoffnungslos festgefahren hat, kann ein Sommertreffen wohl auch nicht abgehen.

Über Funk kam von Dan der Hilferuf „kommt mal bitte mit ein paar Fahrzeugen mit Winde vorbei – ich hab Mist gebaut“ -------- nach Besichtigung derDie Kunst des Bergens Lage- hatte Dan sich wohl mit der Überfahrt über eine Kuppe etwas verschätzt und war auf der anderen Seite ziemlich steil „auf der Nase“ zum Stehen gekommen. Werner eilte mit seinem eL samt Winde zu Hilfe. Ein paar Winch-Versuche, Umlenkrollen und kräftige Baumstämme brauchte es Versuch eines Kopfstandesallerdings schon, bis Dan wieder frei kam, zu seiner großen Erleichterung ohne Blessuren.

Nach und nach rollten am späten Nachmittag die Teilnehmer wieder aus dem Gelände ein: Challenge gelöst, Gelände ausprobiert, beim ein oder andern spektakulären Manöver im Schlamm zugeschaut.... Hunger..... Durst.....

 

Die Grills werden angeschürt, zum Abendessen, wie zum Bestaunen der verschlammten Autos bilden sich gesellige Grüppchen, bis gegen 21:00 zur Siegereherung für die Challenge alle Teilnehmer ins Bierzelt strömen.

 

'n Grill Noch'n Grill

Nach Bekanntgabe der Sieger der Challenge -sie erhielten „nur“ einen Anerkennungspreis, weil wir den Spaß an der Sache für wichtiger fanden, als übertriebenen Ehrgeiz bei der Lösung- konnten wir Dank des großartigen Sponsorings der Firma RoadRanger noch wertvolle Sachpreise unter den Teilnehmern des Sommertreffens verlosen: Eine Ladeflächen-Staubox, Einkaufgutscheine der Firma RoadRanger, sowie überaus praktische tragbare Scheinwerfer.

DJ gewann in diesem Jahr die Staubox von Roadranger

Der Abend endete mit geselligem Beisammensein, das sich bei dem ein oder anderen bis in die frühen Morgenstunden ausdehnte..... Es gibt eben nicht sooo viele Gelegenheiten im Jahr, sich mit gleichgesinnten Pickup-Verrückten auszutauschen, aber soo viel zu bereden und begucken.....

Sonntag

Auch am Sonntag gab’s Frühstücksbuffet für alle, etwas später, schließlich muss man sich ja etwas ausschlafen ;) . Danach nutzten viele die Gelegenheit, nochmal ins Gelände zu fahren. Gegen Mittag löste sich die Truppe dann aber auch schon auf, die Teilnehmer traten die -zum Teil recht weite- Heimreise an, nach irgendwo in Deutschland, oder sogar noch weiter....

Schade, schon wieder vorbei.... da hilft nur eins: Sich auf's Wintertreffen freuen ;)

Bedanken möchten wir uns noch bei allen  Helfern, die sich morgens um das Frühstück kümmerten, sowie allen, die uns anderweitig rund um das Treffen zur Seite gestanden haben.
Einen Gruß an: DJ, Redneck, Percy, Steppenwolf und Offroad-Ranger, hey Leute, Danke für die Bilder, hat uns sehr gefreut!

Kommentare

Servus Ihr Berichterstatter!
Ich als Nichtteilnehmer hab mich gefreut was über´s 8. Sommertreffen zu lesen. Zumal der Bericht erfrischend anders geschrieben ist. Dankeschön und man sieht sich.
Gruß Tomax

Von schwarzer drachen

Schöner Bericht vom diesjährigen Sommertreffen. Ich hoffe, daß ich nächstes Jahr wieder dabeisein kann.

Gruß ranzen

Von Gast (nicht überprüft)

Hallo Leute!

Habe letztes WE erst von Rewi erfahren, daß hier ein Bericht zu finden ist, und natürlich gleich mal reingelesen... Habt ihr klasse geschrieben!!! :-)

Etwas spät vielleicht, aber wenn Beamte was dürfen, dann spät dran sein!!! :-) Auch von mir ein Dank für das Wochenende mit vielen alten Bekannten und auch neuen, sehr symphatischen Leuten!

Grüße aus der Oberpfalz, der Redneck-Jürgen

Von Gast (nicht überprüft)