Rechtliches+Kontakt

5. Sommertreffen des Pickupforums im Offroadpark Mammut Stadtoldendorf 2007

Schlagwörter: 

Pickupforum-Sommertreffen vom 03.-05.08.2007 im Mammut-Offroadpark

 Gruppenbild

Nach Tann in der Rhön, dem Wilscheider Hof im Saarland, Ebern in Bayern und dem Extertal in Niedersachsen, stand das erste Augustwochenende 2007 wieder ganz im Zeichen der Pickups. Dieses Mal zum wiederholten Male in Niedersachsen, genauer im Offroadpark Mammut bei Stadtoldendorf, einem neu geschaffenem Fahrgelände mit Campingmöglichkeit.

BesichtigungDas Gelände und die Örtlichkeiten wurden im Vorfeld schon von einigen Mitgliedern des L200-Clubs getestet und als geeignet für ein Treffen befunden. Der Besitzer des Parks, ein Niederländer, ist selbst Geländewagenfahrer und hat nach zweijährigem Behördenkrieg endlich die Genehmigung für das FahrgeländeÜberblick auf das Gelände erhalten.

 

 

Die ersten reisten dieses Mal bereits am Mittwoch an, wir starteten am Donnerstagmorgen und erreichten, 430 km später, das Camp des Offroadparks. Es war noch mehr als genug Platz auf der von Bäumen umrahmten Wiese, so dass wir für unseren Wohnanhänger einen guten und geraden Stellplatz fanden. Einige Vorstandsmitglieder rollten Abendbrotebenfalls schon am Donnerstag an, so dass wir am Abend in gemütlicher Runde zusammensaßen und den Ablauf des Wochenendes in aller Ruhe besprechen konnten. Leider mussten wir aufgrund des schlechten Wetters ins große Zelt Einsamausweichen, aber wettermäßig hatten wir ja auch nichts anderes erwartet, da wir bei den bisherigen Treffen auch nicht gerade mit südländischen Temperaturen verwöhnt wurden.

 

 

 

5 PersonenhaushaltDer Strom wurde mit einem Aggregat erzeugt, trotz nur einer Verteilerdose hingen viele Wohnanhänger, zwei Kühltruhen und die clubeigene Kaffeemaschine am Netz, ohne dass die Sicherung flog. Der Nachteil war, dass in der Zeit von 23-7 Uhr kein Strom verfügbar war, da das Aggregat nachts abgeschaltet werden musste. Das hieß für die Besitzer der Wohnanhänger kein Licht und kein fließend Wasser. In zwei Monaten ist dieses Problem aber passé, da dann eine Stromleitung aus Stadtoldendorf verlegt wird. Auch an den sanitären Anlagen gibt es nichts auszusetzen, die WC´s und Duschen im Sanitärcontainer sind nagelneu. Am Freitagvormittag übernahmen wir dann die Ausschilderung, gegen Mittag wurden die Getränke geliefert und sogleich das Bier gekühlt.

 

WasserprobeWir wagten uns zusammen mit Werners L und einem Defender erst mal ins Gelände. Durch den Regen vom Vortag kam man ohne Allrad und Untersetzung nicht allzu weit. Schon die normalen Fahrwege wurden zur Rutschpartie, Wasserpfützen mussten wir mit Schwung nehmen. In den ausgewaschenen, tiefen Fahrrinnen fuhr der Pickup wie auf Schienen – aber das ist der Werbeslogan einer anderen Marke. Werner wagte sich in ein Wasserloch, das seinen Pickup förmlich zu verschlingen drohte – hier war auf jeden Fall der Schnorchel nicht nur zur Verzierung gut!
Die Ausmaße des Fahrgeländes machen dem Namen Mammut alle Ehre – sie sind einfach riesig! Unzählige Wege, Schlammlöcher, Waldpassagen, steile Stichstraßen boten für jedermann genug Abwechslung, jeder konnte das fahren, was er sich und seinem Fahrzeug zutraute.

 

VersenktZurück am Camp konnten wir langsam immer mehr Pickupfahrer begrüßen, alte Bekannte und auch viele neue Gesichter, die man bis jetzt nur aus dem Pickupforum kannte. So herrschte jedenfalls kein Mangel an Gesprächen!
Gegen Abend war das Lager gut gefüllt, überall saßen kleine Grüppchen vor ihren Zelten, Dachzelten oder Wohnwagen, und überall duftete es nach Gegrilltem. Danach saßen wir noch lange zusammen und leerten die eine oder andere Flasche. Richard, unser Boss, kam erst Spätabends an und gesellte sich noch kurz zu uns.
Eigentlich warteten wir noch auf Bekannte aus Bayern, die schon längst überfällig waren. Ein Anruf klärte alles auf – ein Dorfpolizist hatte Harald und Claudia in die total verkehrte Richtung gelotst, sie mussten an einer Tankstelle nächtigen und erreichten den Offroadpark erst am Samstagmorgen.

 
 

TourNach einem guten und reichhaltigen Frühstück ging es gegen 11 Uhr im Konvoi zur Ausfahrt. Die Fahrt führte uns über schmale Sträßchen und kleine Dörfer in der Umgebung. Ein Konvoi von mehr als 40 Pickups erregte doch einiges an Aufsehen! Auch die Markenvielfalt nimmt langsam zu, neben einigen Toyotas - 1, Nissan - 1, Opel Campo, Datsun, VW-Taro, Defender und Ford sieht man langsam auch immer mehr neue L200!
Nach der Ausfahrt wurde auf der großen Wiese des Campgeländes das obligatorische Gruppenfoto gemacht, so viele Pickups auf einem Fleck müssen schließlich festgehalten werden!
Danach ging es ab ins Gelände. Durch das schöne Wetter (irgendjemand muss einen guten Draht zu Petrus haben) waren die Wege wieder einigermaßen abgetrocknet, jetzt konnten auch wieder Sektionen befahren werden, an denen wir vor zwei Tagen noch verzweifelt wären! Harald und ich erkundeten das Gelände mit Christian (Grasheimer), der das erste Mal mit seinem neuen L 200 im Gelände fuhr. Trotz der nicht gerade umwerfenden Serienbereifung konnte er uns auch auf der schwierigen Strecke folgen, begleitet von schrammenden Geräuschen am Unterboden und derben Flüchen des Fahrers... Erst gegen 18 Uhr, als das Gelände nicht mehr befahren werden durfte, kamen nach und nach alle wieder zurück ins Camp. Manche konnten gar nicht genug bekommen und wir wollten einige schon als Vermisst erklären! Erkennen konnte man nur noch die Fahrer, die Pickups sahen alle gleich aus – Einheitsbraun! Pech hatte nur Wofi, dessen L seitlich wegrutschte und ihm in Kotflügel, Tür und Heck hässliche Dellen einbrachte. Wir fühlen mit Dir, Wolfgang!

schlammlöcherAm Abend wurde wieder gegrillt, über die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle diskutiert (hervorzuheben sind vor allem die „Einheitsdellen“ bei allen im Gelände bewegten neuen L200 im Bereich des Übergangs von der Kabine zur Ladefläche), danach zeigte Jörn im Zelt Videos und Bilder der vergangenen Treffen. Wir trafen uns traditionell an Heiners L, dessen AluriffelblechabdeckungNa, dann Prost! eine klasse Bar abgibt! Der Blutwurz und Sigi´s selbstgemachter Himbeerschnaps hielten jedenfalls nicht allzu lange! So wurde es wieder recht spät, oder für manche recht früh, wie man es halt sieht.
Nach einer kurzen Nacht schmeckte der Kaffee am Morgen umso besser. Wer wollte, konnte den Tag noch mal zum Geländefahren nutzen, am Mittag reisten die ersten Teilnehmer ab, wir hatten noch einen entspannten Tag vor uns (dem Sonntagsfahrverbot mit Anhänger sei Dank!), gönnten dem Pickup eine Wäsche in der Panzerwaschanlage, und saßen dann mit den verbliebenen Teilnehmern noch gemütlich zusammen.

Am Montag hieß es auch für uns Abschied nehmen von Stadtoldendorf, für uns ging die Reise mit 7 Pickups weiter nach Norden, wo wir noch ein paar schöne Tage zuerst bei Heiner am Baggersee und später am Campingplatz in Soltau verbrachten, bevor es wieder Richtung Bayern ging.

Das 5. Sommertreffen war wieder ein voller Erfolg. Die Organisation klappte perfekt, nicht zuletzt dank Ellih, der schon im Vorfeld viel abgeklärt hatte und letztlich aus Zeitgründen nicht teilnehmen konnte (Danke, Karsten!). Mit 41 teilnehmenden Fahrzeugen und über 50 Fahrzeugen, mit den Kurzbesuchern am Samstag, gesamt, haben wir damit einen neuen Rekord aufgestellt! Und konnten wieder viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen – Erinnerungen, die die meisten von uns auch nächstes Jahr wieder teilnehmen lässt. Der Termin steht jedenfalls jetzt schon fest – das erste Augustwochenende 2008! (J.K.)