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7. Sommertreffen des Pickupforums im Offroadpark Mammut, Stadtoldendorf 2009

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Pickup-Forum-Sommertreffen vom 31.07.-02.08.09 im Mammut-Offroadpark
Ein Bericht von Redneck

Treffen T-Shirt

Für Sigi undCamp mich begann das diesjährige Sommertreffen eigentlich schon am Mittwoch, als Hanjo und Marvin, die nach unserer Alpentour noch ein paar Tage Urlaub in Österreich und Bayern gemacht hatten, bei uns auf der Ranch vorbeischauten. Ich hatte am Dienstag schon alles gepackt, so daß wir am Mittwoch abend bei herrlichem Wetter draußen sitzen und uns eine Pizza schmecken lassen konnten.
Am Donnerstag pünktlich um 8 Uhr ging es dann los: 4 Pickups mit Hanjo und Marvin, Andy, Marion und Sigi und mir machten sich auf den Weg über Hof, Erfurt, Eisenach, Göttingen und Northeim ins niedersächsische Stadtoldendorf. Der Mammut- Offroadpark liegt etwas außerhalb der Stadt und ist dieses Jahr zum dritten Mal der Treffpunkt der Pickup-Gemeinde.
Als wir das Camp erreichten, hatten sich Ralf, Reinhold und Kirsten und Marcel und Anke mit ihren Kindern sowie Schuffty sich schon häuslich eingerichtet. Noch hatten wir freie Auswahl des Lagerplatzes. Zwischen zwei Bäumen nahe des Weges fanden wir einen guten, schattigen Platz. Nach dem Aufbau des Vorzeltes und dem Aufstellen unserer Bayernfahne gingen wir gleich daran, ein wenig Orga-Arbeit zu leisten. Es mußten schließlich noch ein paar Details besprochen werden zwecks Einkauf, Getränken, Frühstück etc...
Am Abend, als der kleinere Hunger sich in einen größeren verwandelte, warfen wir den Grill an und ließen uns ein Bierchen schmecken. Mittlerweile waren schon an die 15 Fahrzeuge vor Ort, irgendwann werden die ersten wohl schon am Montag anreisen... Da es am Abend leicht regnete, trafen wir uns im Pavillon bei Marcel und saßen gemütlich beisammen. Wer nach dem Genuß von Wofi´s „Pinselreiniger“ nicht mehr selbst ins Bett fand, wurde eben gestützt...  

 

TarnfarbenDer Freitag begrüßte uns mit schönem Wetter, und die Prognosen für das Wochenende waren sehr gut! In aller Ruhe konnten wir die Einkäufe erledigen. Da Marcel von einem Mega-Insekt unbekannter Art gestochen wurde, was einen „Popeye-artigen“ Arm nach sich zog und ihn zu einem kurzen Arzt-Aufenthalt zwang, übernahmen kurzerhand Andy und ich die Begrüßung der Neuankömmlinge. Wir sammelten die Haftungsausschlüsse ein und händigten die Kaffeetassen aus. Eine angenehme Arbeit, die wir nicht in Streß ausarten ließen, denn schließlich waren die meisten „Pickuper“ alte Bekannte. So hatten wir auch gleich Gelegenheit, die erstmalig Teilnehmenden kennen zu lernen. Liki brachte ein paar schöne „4x4 Pink-Ladies“ Shirts mit, welche Sandra und Yvonne auch gleich vorführten. Irgendwie sahen sie darin besser aus als Andy, der sich aber beim Posing alle Mühe gab, mitzuhalten!

 

Gefüllte WiesenAm späten Nachmittag war die Campingwiese schon gut voll, das bunte Gewirr von Pickups aller Marken, Wohnanhängern, Pavillons, Dachzelten und Zelten gab ein schönes Bild ab. Wer wollte, konnte gleich das Gelände testen, was auch sofort in Anspruch genommen wurde.
Wir drehten auch eine Runde und stellten fest: im Großen und Ganzen war der Offroadpark dieses Jahr trockener als die Jahre zuvor. Wer aber seinen Truck trotzdem ausgiebig einsauen wollte, dem konnte geholfen werden, denn große Wasserlöcher gab es trotzdem. Daß die auch mal tiefer ausfallen können, davon konnte Frank sich überzeugen, denn die Farbe „schlammbraun“ dominierte bei ihm nicht nur außen, sondern auch innen! 
Zurück vom Gelände begannen überall im Camp die Grills zu qualmen, eine wirklich tolle Atmosphäre, wenn man so von Lager zu Lager schlenderte. Da es nach Sonnenuntergang rasch abkühlte, heizten wir ein Lagerfeuer an. Schließlich hatte jeder von uns genug Holz mitgebracht und wir hatten nicht vor, es wieder mit nach Hause zu nehmen! Als eine der Letzten kamen Harald, Claudia und Susi, Dan und Bernd und Silke an, die sich zu uns gesellten. So verbrachten wir einen lustigen Abend am Lagerfeuer und bei einigen wurde es dann doch recht spät.

 

Das Wetter am Samstag hätte besser nicht sein können, strahlender Sonnenschein! Im großen Zelt war bereits das Frühstück und ausreichend Kaffee aus den zwei Kaffeeautomaten des Clubs hergerichtet, verhungern mußte niemand. Die Brötchen wurden vom Betreiber des Parks pünktlich geliefert.
TagesablaufNach dem Frühstück versammelten wir uns vor dem Zelt, Richard, unser Boß, begrüßte die Teilnehmer und erklärte kurz den Ablauf des heutigen Anfahrt zum ersten ZielTages. Als erstes stand eine Ausfahrt an, in Gruppen von vier bis fünf Fahrzeugen starteten wir zu einer GPS-Tour. Edith, die ja sehr geübt ist im Umgang mit Koordinaten, führte unsere Gruppe an. Wir, Marion, Harald mit Claudia und Bernd mit Silke folgten ihr so unauffällig wie möglich. Zielstrebig erreichten wir den ersten Punkt, lösten das Rätsel und trafen am Mittag auf der Burg in Greene ein. Kirsten begrüßte uns im Burghof als Burgfräulein.
Wo sind wir, wo wollen wir hin?Warum wir allerdings die Stufen zum Turm hinauf zählen mußten, ist mir
Was suchen die hier? zwar bis heute nicht ganz klar, aber egal, es hatte sowieso jeder ein anderes Ergebnis. Die Rundumsicht oben auf dem Turm war phantastisch, unten gab es Kaffee und Kuchen.
Nach einer Pause lotste uns das Roadbook zurück zum Camp. Hier mal ein herzlicher Dank an Marcel, Anke, Reinhold und Kirsten, die sich im Vorfeld viel Mühe gemacht hatten, um diese Tour zusammenzustellen, denn keiner von ihnen wohnt ja eben mal „so um die Ecke“!


Schöne AussichtNiedlich! :)Ist der gross, man!

 

Zurück im Mammut-Park fuhren wir alle zur großen Wiese, um Aufstellung für das obligatorische Gruppenbild zu nehmen. Über 40 Pickups auf ein Bild zu kriegen, war gar nicht so einfach, aber es gelang. Danach stand der Geländenutzung nichts mehr im Wege, einige scharrten schon mit den Hufen und erst der Hunger trieb die verschlammten Pickups zurück ins Camp. Einige kleinere Schäden gab es natürlich auch zu verzeichnen. Bei Frank z.B. war es wohl der Wasserschaden vom Vortag, der den L streiken ließ. Aber der Fehler war schnell gefunden: ein abgesoffenes Steuergerät für die Wegfahrsperre war schuld – schnell trockengelegt und schon schnurrte das Kätzchen wieder! Andy´s Untersetzungshebel ließ sich nicht mehr bewegen. Das Problem war aber schon bekannt. Heiner hatte den gleichen Fehler auf der Alpentour und auch René konnte ein Lied davon singen. Tomas genügte es wohl nicht, nur das Mäxchen in den Schlamm zu setzen, er hatte wohl das Wort „Fango-Packung“ auch etwas anders interpretiert! Und so waren manche Pickups nur noch an den Gesichtern der Fahrer zu unterscheiden...

SuhlenChickenherby Gedächtnis GrubeSpurensucheEr dachte, Schlamm schützt vor Insekten. Ob er was falsch verstanden hat? 

Wer wollte, konnte den Gemeinschaftsgrill nutzen, der vor dem Lager von Marcel und Reinhold glühte. Daß Bratwürste ein Brandzeichen mit der Aufschrift „Meins“ erhielten, zeugt davon, daß unser Wolfgang vielleicht doch etwas Angst vor dem Wort „Gemeinschaftsgrillen“ hatte...

Staubox für DanUm halb Neun trommelten wir die Mannschaft zusammen, um eine kleine Verlosung zu veranstalten. Ich hatte wieder einige schöne Preise im Pickup deponiert, die einen Besitzer finden sollten. Jeder Nick bekam ein Los, dank der Shirts und einiger Kleinigkeiten vom Vorjahr gab es keine Nieten. Gespannt waren natürlich alle auf die Hauptgewinne, wieder gesponsert von der Firma Road Ranger, die uns zwei Airgate´s, Alu-Auffahrrampen und eine wunderschöne, abschließbare Staubox für die Ladefläche sponserten. Auch unser Shirt-Macher aus Weiden, Martin von 2L-Webdesign, trug mit ein paar Shirts, Glasbildern mit dem Forumlogo und ein paar Tassen dazu bei, daß ein paar schöne Accessoires den Besitzer wechselten. Natürlich möchte ich auch nicht versäumen, unsere Edith zu erwähnen, die zwei Lagerfeuerselbstgeschriebene Bücher über Afrika-Reisen beisteuerte. Marcel, der die Verlosung moderierte, konnte auch den zweiten Preis in Form der Auffahrrampen mit nach Hause nehmen. Dan holte sich den ersten Preis und montierte die Staubox noch am selben Abend auf seinen L200.
Vor dem großen Zelt brannte kurz darauf schon ein Lagerfeuer, wo man den Abend gemütlich ausklingen lassen konnte.

 

 

 

FrühstückAm Sonntag hieß es für mich früh aufstehen, denn ich übernahm zusammen mit Matthias und Simone die erste Schicht des Frühstücks, Andy, Elke und Werner lösten uns dann ab. Leider konnten wir dieses Jahr nicht noch einen Tag länger bleiben, so daß wir gegen Elf abreisten und im Konvoi den Rückweg nach Bayern antraten. Andy und Werner blieben nach Göttingen auf der A7, wir bogen ab, um über das Werratal, Eisenach, Jena und Hof wieder zurück in die Oberpfalz zu fahren.

 

Viel zu schnell war das diesjährige Forumtreffen wieder vorbei. Es hat wieder Riesenspaß gemacht, für mich war es das 6. Sommertreffen. Zu den vielen bereits bekannten Gesichtern kamen einige neue hinzu, wie Edith, Woundz, Uluru aus Dänemark, Errorhead, EbisL200,
Kennung von TimberskullyTimberskully, HuskyDad und auch Bernd und Silke (Pickup3500), die wir schon auf der Messe in Bad Kissingen kennengelernt hatten und für die es auch das erste Sommertreffen war. (Ich hoffe, niemanden vergessen zu haben)

Leider ist das Wochenende viel zu kurz, um mit wirklich allen lange Gespräche zu führen, trotzdem finde ich, daß der familiäre Charakter des Pickup-Treffens bei diesmal insgesamt 43 Pickups immer noch vorhanden war! Auch drei neue Mitglieder für den L200-Club hat das Sommertreffen hervorgebracht, Woundz, HuskyDad und Pickup3500 entschieden sich noch am Treffen, dem Club beizutreten und füllten die Anmeldungen gleich vor Ort aus – Respekt! Da soll noch mal einer sagen, Pickupfahrer wären nicht Entscheidungsfreudig! Wir hoffen natürlich, daß keiner diesen Schritt bereut. Wenn der Schlamm von den Fahrzeugen abgewaschen ist und man mit Bildern in Erinnerungen schwelgt, wird die Vorfreude auf das nächste Treffen um so größer! Man sieht sich, bis dahin, der Redneck aus Bayern.

 

Pickupforum.
Infos:www.fpmammut.de
Die Bilder dieser Seite wurden freundlicherweise von den Teilnehmern Idealist, O-Mei, Offroad-Ranger, Schuffty und Woundz zur Verfügung gestellt.