Rechtliches+Kontakt

4. Wintertreffen auf Schloss Buchenau 2007

Schlagwörter: 

L200-Club Wintertreffen 2007

Bericht zum Club-Wintertreffen auf Schloß Buchenau 2007

 

Vom 26.-28. Januar war es wieder mal so weit: das langherbeigesehnte Wochenende auf Schloß Buchenau. Einige Pickups wurden jedoch schon einen Tag früher in Buchenau gesichtet, nämlich diejenigen, die ein wenig bei der Organisation des Treffens mithalfen.

Ich erreichte das Schloß am Donnerstag kurz nach Mittag, Ralf traf fast gleichzeitig ein. Da sonst noch niemand anwesend war, statteten wir erst mal McDonalds in Bad Hersfeld einen Besuch ab und ließen uns das amerikanische Essen schmecken.

Zurück in Buchenau stand bereits der Pickup von Tomas vor dem Haupteingang, dessen Aufkleber „schwarzer Drachen“ schon von Weitem zu erkennen waren. Gegen Abend erreichten auch Ingo und Claudia, Karsten mit seinem Maximilian, Olli, Siggi nebst Gattin und Sohnemann sowie Richard und Hilde das Schloß. Wir beschlossen erst mal, in den Nachbarort zu fahren, um uns ein ausgezeichnetes Abendessen einzuverleiben und gleich mal ein wenig den Ablauf des Treffens zu besprechen.

Donnerstag Abend beim Essen Noch Donnerstag

Tomas wollte nur die ordentliche Bündelung im Bild festhalten!

Bei der Rückkehr machten sich Ingo, Richard und Olli über die Planung der Ausfahrt sowie zusammen mit Siggi an die Verteilung der Zimmer.

Routen auswählen

Am Freitag Morgen testeten wir gleich mal den neuen clubeigenen Kaffeeautomaten, der bei einer Menge von maximal 75 Tassen das mühsame Brühen mit mehreren Kaffemaschinen erspart. Es gab noch einiges zu tun, die Strecke mußte abgefahren werden, Ralf und Olli machten sich auf den Weg, um den Rest abzuklären. Tomas, Manu und ich starteten von Buchenau aus in beide Richtungen, um die Wegweiser zum Treffen anzubringen.

Routen testenOrtsbesichtigung

Gegen Nachmittag trudelten die ersten Clubmitglieder ein. Es ist immer wieder ein wunderbares Gefühl, so viele alte Bekannte wiederzusehen und auch neue Gesichter begrüßen zu dürfen! Auf der Wiese vor dem Schloß sammelten sich die L´s, ein Anblick, der jeden Pickupfan das Herz höher schlagen läßt!

AnkunftWeitere Ankünfte

Nach einem Abendessen mit kalten Platten und heißen Würstchen gingen wir zum gemütlichen Teil über. Die Bar war eröffnet – und auch innerhalb von fünf Minuten gut gefüllt! Jörn sorgte dank Laptop für gute Musik und übernahm zusammen mit Tomas den Barbetrieb, wurde Blutwurz benötigt, half ich natürlich gerne aus. Wem es an der Bar zu streßig oder zu laut war, saß im Aufenthaltsraum zum Smalltalk. Die Stimmung war gigantisch, man merkte sofort, hier treffen Leute zusammen, die sich verstehen, und das nicht nur, wenn es um Pickups geht! Dementsprechend spät verkrochen sich die Letzten auf ihre Zimmer...

Abends an der BarAuch an der Bar

Am Samstag nach dem Frühstück hielt Ingo eine kurze Ansprache über den Ablauf des Tages. Danach hieß es: Diesel anwerfen und Start zum L200-Konvoi!

Samstag morgen, es hat geschneit

Stefan, der „Niederbayernranger“ mit seinem „Niederbayernrangermädel“ waren die Letzten, die ankamen. Jetzt waren wir mit knapp 30 Fahrzeugen komplett. Da es über Nacht geschneit hatte, hatte endlich auch der Name „Wintertreffen“ seine Berechtigung. Im Konvoi starteten wir von Buchenau aus auf schmalen Teersträßchen und Schotterwegen zur Fahrt durch die hessische Landschaft. Bald schon riß der Konvoi auseinander, da die letzten Fahrzeuge doch auf den teilweise sehr glatten Straßen ihre Probleme hatten. Aber gemeinsam wurden alle Hindernisse gemeistert.

deine Spuren im San.. ähm SchneeAndere PerspektiveDie Schlange wird immer längerEin sonniger Tagweitere Spurenideale Bedingungennoch mehr Schnee

Gegen Mittag erreichten wir die Gedenkstätte POINT ALPHA zwischen Rasdorf und Geisa an der hessisch-thüringischen Grenze in der Rhön.

das war einmal

Der Ort war 40 Jahre lang Zeitzeuge des Machtkampfes zwischen NATO und dem Warschauer Pakt und erinnert eindrucksvoll an die Schrecken des Kalten Krieges. Wir besichtigten das Museum, wo viele interessante Ausstellungsstücke wie Uniformen, ex DDR-Fahrzeuge sowie Teile der Befestigungsanlagen zu begutachten sind. Einen Kilometer weiter steht der einzig noch erhaltene, heute unter Denkmalschutz stehende Beobachtungsstützpunkt der U.S.Army mit authentischen Gebäuden und Ausstattung, von dem aus man einen wunderbaren Blick ins Ulstertal hat.

Treffpunkt Point AlphaTreffen zum EintrittBeschreibungenMahnmal eines Todesstreifen

Eine Wanderung auf dem 17 Kilometer langen Grenzlehrpfades ließen wir aufgrund der schlechten Witterung ausfallen und wandten uns lieber dem kleinen Hunger zu. Steffi hatte wieder einen wunderbaren Eintopf vorbereitet, den man bei dem kalten Wind und dem Schneeregen auch gut gebrauchen konnte – ein großes Lob an die Köchin möchte ich an dieser Stelle schon mal anbringen!

Gleich gibt es was warmeses dampft schönsie warten schon allenoch mehr Wartendeendlich gibt es wasAuch die Kleinen haben ihren SpassDa stehen sie alle

Nach dieser Stärkung führte uns der Weg weiter durch die hessische Hügellandschaft bis zum nächsten Stopp, wo es Kaffee und Kuchen gab. Aufgrund der vielen Kuchenspenden brauchte dieses Jahr keiner verhungern, es war mehr als genug für alle da!

Nächste Station, wo es was Warmes gibtKaffee und Kuchenwa nehme ich denn?Innere und äußere WärmwSie ist nicht die Erste die es versucht und auch nicht die Letzte

Kurz nach 17 Uhr erreichten wir wieder Buchenau. Pünktlich um 18 Uhr wurde das Abendessen eingeläutet, es gab Fleisch mit Reis, Kartoffelgratin und Salaten. Ein kleiner Blutwurz nach dem Essen tat da schon gut!

Wer Lust hatte, konnte nach dem Abendessen mit auf Fackelwanderung gehen, was auch von fast allen wahrgenommen wurde. Der krönende Abschluß war ein Lagerfeuer mit leckerem Glühwein in Schloßnähe.

Filmendes Sicherheitspersonal??Was passiert denn hier?Fackelträger, was geht denn hier ab?Glühwein gibt es!irgendetwas leuchtetDünne Luft hier

Danach verbrachten wir wieder einen wundervollen Abend in netter Gesellschaft an der Bar oder im Nebenraum. Mein Versprechen, heute früher ins Bett zu gehen, konnte ich genauso wenig halten wie die meisten anderen – woran liegt das bloß?

Ich verabschiedete mich so gegen 5 Uhr, und ich war nicht der Letzte! Das kommt davon, wenn man mit solchen Nachtmenschen wie WOFI oder Elke zusammensitzt!

Es gab viel zu erzählenEs wird vollerEs scheint zu schmecken

Drei Kaffee und eine Aspirin machten mich am Sonntag Morgen nach nur zweieinhalb Stunden Schlaf wenigstens wieder einigermaßen fit.

..ja Du bist gemeintVon oben ist alles nur noch halb so wild

Nach dem Frühstück wurde dann gleich die Mitgliederversammlung abgehalten. Ingo übergab die Führung des Clubs an Richard, für viele sicher eine völlig unerwartete Neuerung. Richard übergab Ingo eine große 3-Liter-Weißbierflasche als Dank für die Verdienste um den Club. Wir alle hoffen, daß Ingo uns weiter als Vorstandschaftsmitglied zur Verfügung stehen wird!

Aber wir alle sind uns auch einig, daß die Führung des L200-Clubs bei Richard in besten Händen ist! Die neue zweite Vorsitzende wird nach dem Ausscheiden von Charlie unsere Elke übernehmen, die Kasse bleibt weiterhin in Händen von Siggi. Die Texte dürft ihr in Zukunft von meiner Wenigkeit lesen – müßt ihr aber nicht.

Auch einen Domain-Wechsel gibt es zu verzeichnen, die neue Adresse des Clubs wird demnächst www.l200-club.eu sein.

Der heimliche und sicherlich meist fotographierte Star des Treffens war aber ohne Zweifel ein von Elke eigenhändig erschaffener Kuchen – L, der nach der Ansprache auch fachmännisch zerlegt und gerecht geteilt wurde. Ich wußte gar nicht, daß Pickups so gut schmecken können – und ich möchte keinen dazu verleiten, auch mal in seinen L zu beißen!

Die Entstehung sieht man oben rechts im Kopfbild

Gegen Mittag machten sich die meisten auf den teilweise recht langen Heimweg, denn schließlich wohnen die Mitglieder verteilt in ganz Deutschland! Wir sorgten noch ein wenig für Ordnung auf dem Schloß, bevor auch ich mich zusammen mit Werner in einem Mini-Konvoi auf den Weg in die Heimat machte.

Das Treffen war auf jeden Fall wieder ein voller Erfolg und wäre mir persönlich auch eine Anreise aus dem Ende der Welt wert gewesen! Wir lernten wieder neue Clubbies wie den Niederbayernranger, Off-Road-Fan Olli oder die BreyerGmbH kennen und hoffen natürlich, daß es diesen ebenso wie uns gefallen hat und alle im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind! Für alle anderen, die sich ja sowieso schon kennen, war es wieder eine gute Gelegenheit, bereits bestehende Freundschaften zu vertiefen. Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Treffen und obwohl der Winter nicht meine Lieblingsjahreszeit ist, denke ich mir: warum ist es so lang hin, bis Richard uns eine Mail schickt „Auf nach Buchenau“? J.K.

Der L200-Club bedankt sich beim Schloss Buchenau für die Unterkunft, Bewirtung und Unterstützung bei der Umsetzung des Wintertreffens.
Infos:
www.schloss-buchenau.de

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von: Arno, Elki, Stockman, Redneck, Maik, BreyerGmbH, Steppenwolf, Tino, Schwarzer_Drachen, Offroad-Ranger, Zan und Bonsai.